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Oculus verzichtet auf Verkauf der Quest 2 in Deutschland

Wie erwartet wurde das neue All-in-One-VR-Headset diese Woche vorgestellt, doch die anhaltenden Datenschutzstreitigkeiten sorgen dafür, dass die Hardware hier (vorerst) nicht erhältlich sein wird.

Oculus, ein Unternehmen im Besitz von Facebook, kündigte diese Woche ein neues VR-Headset an, die Oculus Quest 2. Das Teil wird am 13. Oktober zum Preis von knapp 350 Euro erscheinen, was ein sehr erschwinglicher Einstiegspunkt in die virtuelle Realität ist. Das Problem ist nur, dass Deutschland aufgrund des aktuellen Verkaufsstopps nicht bedacht wird.

Facebook hat kürzlich vorgeschrieben, dass ihre Oculus-Kunden zwingend einen Facebook-Account benötigen, um mit der Hardware in Zukunft auf Online-Funktionen zuzugreifen. In Deutschland gibt es aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsbedenken jedoch einen Rechtsstreit, was mit einem Verkaufsstopp einherging. Das ist wiederum der Grund dafür, warum die Quest 2 hierzulande vorerst nicht erhältlich sein wird.

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Über die internen Spezifikationen haben wir ja bereits Anfang der Woche berichtet: Wie erwartet wird das kabellose Gerät mit einem Qualcomm-Snapdragon-XR2-Chip angetrieben, der mit 6 GB RAM ausgestattet ist. Das Display gestattet jedem Auge eine Auflösung von 1832x1920 Pixeln, was deutlich über der Leistung des Originalmodells liegt. Darüber hinaus unterstützt der Bildschirm eine Bildwiederholfrequenz von 90 Hz.

Einige neue Titel und Updates wurden vorgestellt, darunter Star Wars: Tales from the Galaxy's Edge, Myst, Jurassic World Aftermath, Warhammer 40,000: Battle Sister, Pistol Whip: 2089, The Climb 2 und Rez Infinite. Facebook beschrieb während der Vorstellung außerdem VR-Erlebnisse basierend auf Assassin's Creed und Splinter Cell, sowie die bevorstehende Messenger-Integration, ein neues Fitnesscenter und Verbesserungen an den Controllern.

Hervorgehoben wurde ansonsten noch die Link-Kompatibilität, denn das ist die große Innovation. Quest-2-Spieler können dadurch auf ihren VR-fähigen PC zugreifen, um die Leistung des Headsets entsprechend zu steigern. Auf diesem Wege lassen sich auf der VR-Plattform Games zocken, die das Gerät von sich aus normalerweise nicht unterstützen würde.

In diesem Zuge bestätigte Oculus deshalb direkt, dass ihre reine PC-Hardware im nächsten Jahr entfällt, denn der Verkauf des Modells Oculus Rift S wird in 2021 eingestellt. Da die Quest 2 via Link eine Verbindung zum PC herstellen kann, bleibt die PC-Basis folglich bestehen. Das Unternehmen kann somit auf eine einheitliche Plattform drängen, was in vieler Hinsicht sinnvoll ist.

Oculus verzichtet auf Verkauf der Quest 2 in Deutschland


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