Nonnen im Land Don Quijote versuchen, das riesige Kaninchen vor dem Aussterben zu retten
Und diesmal sind es keine imaginären Riesen, lieber Sancho...
Der erste Bericht (unten eingebettet, vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen Castilla-La Mancha Media) wurde vor einigen Wochen veröffentlicht, doch jetzt verbreitet sich die Nachricht weltweit, da sie von Dexerto und anderen englischsprachigen Medien aufgegriffen wurde. Ein Kloster in Kastilien-La Mancha hilft, das spanische Riesenkaninchen vor dem Aussterben zu retten, einer sehr seltenen Rasse von massiver Größe und Gewicht, die in der Region vorkommt.
Es ist das Werk von drei Nonnen im Kloster San Antonio de Padua in Toledo, die mehr als 30 riesige Kaninchen im Rahmen einer Zucht- und Naturschutzinitiative pflegen. Das spanische Riesenkaninchen, ursprünglich aus dem flämischen Riesenkaninchen und den sehr zahlreichen lokalen Braunkaninchen gezüchtet, galt einst aus offensichtlichen Gründen, besonders während des Spanischen Bürgerkriegs, als wichtige Nahrungsquelle, doch die Population ist seitdem stark zurückgegangen.
Laut dem Bericht sehen die Nonnen das Projekt nicht nur als kulturelle Bewahrung, sondern auch als franziskanische Pflicht. Schwester Consuelo Peset Laudeña erklärt, dass der Schutz dieser riesigen Kreaturen bedeutet, ein vergessenes Stück der spanischen Geschichte zu bewahren und gleichzeitig die Schöpfung zu pflegen.

