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Neue Kopfgeldjagd für Migranten ohne Papiere in Missouri und Mississippi

Gesetzgeber treiben umstrittenen Vorschlag voran, der 1.000 Dollar für Trinkgelder für Einwanderer ohne Papiere anbietet.

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In einem umstrittenen Schritt, der die anhaltende Einwanderungsdebatte des Landes weiter anheizt, haben zwei republikanische Abgeordnete in den Vereinigten Staaten ein Kopfgeldsystem vorgeschlagen, das auf Einwanderer ohne Papiere abzielt. Nach diesem Plan würde jeder, der Informationen liefert, die zur Verhaftung eines Migranten ohne Papiere führen, mit 1.000 Dollar belohnt.

In Missouri wird der Vorschlag in der Staatsversammlung aktiv debattiert, während in Mississippi der Vorschlag diese Woche nach erheblichem Widerstand gestoppt wurde. Kritiker warnen davor, dass dies zu Racial Profiling führen und die Spannungen in einem bereits polarisierten Klima erhöhen könnte. Der Gesetzentwurf beinhaltet die Schaffung eines "Kopfgeldjäger"-Programms, das es Zivilisten ermöglicht, Migranten ohne Papiere aufzuspüren und festzunehmen, ähnlich wie die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE).

Republikanische Befürworter argumentieren, dass dies zur Verbrechensbekämpfung und zum Schutz der Gemeinden beitragen wird. Kritiker wie die Senatorin Barbara Washington glauben jedoch, dass es die Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe und Sprache fördern wird. Während einige Bundesstaaten im Einklang mit der Haltung von Präsident Donald Trump einwanderungsfeindliche Gesetze vorangetrieben haben, bleibt der Vorschlag umstritten und spiegelt die anhaltende Debatte des Landes über die Einwanderungspolitik wider. Vorerst bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.

Neue Kopfgeldjagd für Migranten ohne Papiere in Missouri und Mississippi
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