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Mortal Kombat 11

Mortal Kombat 11

Wir haben die Netherrealm Studios besucht, um ausgiebig in Mortal Kombat 11 rumzuprügeln und das Blut spritzen zu lassen.

Die meisten von uns dürften Mortal Kombat kennen oder schon gespielt haben, selbst jene Spieler, die nicht unbedingt an Kampfspielen interessiert sind. Der Arcade-Klassiker hat sich schon vor langer Zeit ins Herz der Popkultur gemetzelt. Die blutige, brutale Natur des Spiels war völlig neu und die Spielmechanik schon immer gut. Jetzt wartet am 23. April Mortal Kombat 11 auf uns. Wir durften die Netherrealm Studios in Chicago besuchen, um das Spiel für ein paar Stunden anzutesten und mit den Entwicklern zu sprechen.

Erste Erkenntnis: Egal ob professioneller Spieler oder wilder Knöpfedrücker, Mortal Kombat 11 dürfte für jeden etwas zu bieten haben. Die Netherrealm Studios machen hierfür nahezu die ganze Arbeit im eigenen Haus, darunter das Scannen für die Gesichtsanimationen, Audioaufnahmen und Animationen - alles für die bestmöglichen Resultate und die Zeit, die hier in Mortal Kombat 11 gesteckt wurde, zeigt sich im fertigen Produkt.

Sofort nach dem Start des Spiels sticht die Grafik ins Auge. Das Spiel sieht unfassbar gut aus. Die Gesichtsanimationen wurden nochmal verbessert und die Gesichtsausdrücke wirken erstaunlich lebensnah. Gepaart ist das mit der Tatsache, dass die Bewegungen und das Gewicht jedes Charakters eindeutig die Bewegungen eines Darstellers im hauseigenen Motion-Capture-Studio bei Netherrealm widerspiegeln. Und zwar ganz egal, wie fremd der Ursprung des jeweiligen Kämpfers ist, gegen den wir antreten. Jeder Kämpfer spielt sich anders, nicht nur wegen der unterschiedlichen Spielstile, sondern auch wegen der sorgfältigen Animationen der Darsteller.

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Was die Spielstile, die Unterschiede zwischen den Spielern und die Anpassungen angeht, bietet Mortal Kombat 11 einige Neuerungen. Die offensichtliste ist wohl der „Fatal Blow", ein Zeitlupen-Angriff, bei dem vorher kein Balken aufgeladen werden muss, sondern der ausgeführt werden kann, wenn die Gesundheit unter 30 gefallen ist. Diese Mechanik sorgt für interessantere Kämpfe, denn die erfahrenen Spieler müssen den gegnerischen Gesundheitsbalken im Auge behalten, während Anfänger so auch noch Chancen gegen eigentlich bessere Spieler haben. Es gibt auch die Möglichkeit eines „Flawless Block", der den Gegner betäubt und tödliche Gegenangriffe erlaubt.

Die anderen offensiven und defensiven Aktionen (die früher ein Balken aufgefüllt haben und bei dem wir später zwischen zwei Optionen wählen konnten) sind jetzt in zwei Abschnitte aufgeteilt. Das gibt den Spielern mehr Freiheiten bezüglich des eigenen Spielstils.

Die ausgebauten Anpassungsoptionen lassen uns die Optik, den Spielstil und die Perks verändern. Die Klamotten sind natürlich rein kosmetischer Natur, aber da wären noch die Augmentationen. Diese künstlichen Verbesserungen können manche Attacken stärker machen und haben sicher Einfluss auf den Ausgang des Matches. Aber sie ändern nicht genug, um Mortal Kombat 11 unausgeglichen zu machen. Netherrealm liegt viel an einem fairen Spiel, das gilt für das erwähnte neue Feature wie das Online-Ranking-System. Außerdem werden nicht alle Veränderungen der Werte beim Onlinespiel zur Verfügung stehen.

Jetzt aber zu den wirklich wichtigen Dingen: den Charakteren und ihren Fatalities. Während meiner Anspielsession habe ich mit bzw. gegen zehn Charaktere gekämpft. Manche davon waren noch unangekündigt, während einige angekündigte Charaktere fehlten. Die zehn Kämpfer waren Kano, Sonya, Johnny Cage, Cassie Cage, Geras, Scorpion, Sub-Zero, Baraka, Raiden und Skarlet - und alle spielen sich völlig unterschiedlich. Wir hat besonders der charismatischen Filmmogul Johnny Cage gefallen, dessen Filmset schon wirklich lustig ist.

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Mit Stunt Doubles betäuben wir unsere Gegner, wir werfen ihnen Schatten ins Gesicht (die wir jedes Mal aus unserer Tasche ziehen), erstechen sie mit Oscars und haben unsere Lieblings-Fatality auf die arme Skarlet losgelassen. Bei seiner Fatality schlägt ihr Cage den Kiefer raus, während ein lautes „Cut!" zu hören ist. Die Szene wird wiederholt, wobei Cage bei jedem „Cut" irritierter wirkt, bis er ihr irgendwann den Kopf abschlägt und wütend auf den Kameramann wirft.

Natürlich waren die zehn Kämpfer nur eine Auswahl, denn weitere Charaktere wie Jade, Kung Lao, Liu Kang und der chaotische Anatagonist Kronica sind bereits angekündigt. Es wurden drei Arenen gezeigt: Shang Tsung's Island Ruins, Special Forces Desert Command und Black Dragon Fight Klub.

Leider durften wir keine Aufnahmen vom Konquer-Modus machen, denn es gibt ein paar Geheimnisse, die die Entwickler noch für sich behalten wollen. Für die Ungeduldigen unter euch wartet ab dem 28. März eine Beta für Xbox One und Playstation 4 auf alle Vorbesteller, die außerdem Zugang zum Bonuskämpfer Shao Khan erhalten. Der Rest von euch muss sich bis zum 23. April gedulden, wenn das Spiel für PC, Xbox One, Playstation 4 und die Nintendo Switch erscheinen wird.

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KRITIK. Von Ricardo C. Esteves

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