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Monster Hunter Rise

Monster Hunter Rise - Grundlagentraining mit Tsujimoto und Ichinose

Wir sprechen mit dem Produzent Ryozo Tsujimoto und mit dem Game Director Yasunori Ichinose über den bevorstehenden Capcom-Titel.

  • Kieran Harris

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Nintendo-Switch-Fans mussten Monster Hunter: World leider aussetzen, doch Capcom ist definitiv daran interessiert, die Hybridplattform mit ihrer Actionspiel-Franchise zu unterstützen. Erst letzten Monat wurde bekanntgegeben, dass auf der Nintendo-Plattform mit der Veröffentlichung von Rise und Stories 2 im Jahr 2021 eine doppelte Portion Monster-Hunter-Inhalte ansteht. Monster Hunter Rise ist der traditionellere Eintrag der beiden Spiele und es wurde nach der zentralen Greifmechanik benannt, die durch den neu eingeführten Kabelkäfer ermöglicht wird. Ich konnte mich kürzlich mit dem Produzenten Ryozo Tsujimoto und seinem Kollegen, den Game Director Yasunori Ichinose, über das Projekt und dessen Neuerungen unterhalten.

Die Geschichte von Monster Hunter Rise spielt sich in einer neuen Umgebung namens Kamura Village ab, die von einem Ereignis namens "The Rampage" erschüttert wird. Das Dorf wurde vor 50 Jahren bereits einmal von einer wütenden Meute Monster verwüstet und das Gleiche bahnt sich nun erneut an. In der Geschichte werden die Spieler mit den Dorfbewohnern zusammenarbeiten, um diese neu entdeckte Bedrohung abzuwenden und die Zusammenhänge aufzudecken. Im Mittelpunkt der Erzählung steht das gefährliche Monster Mangnamalo, ein wild aussehender Reißzahn- Wyvern, der als Aushängeschild des neuesten Titels dient.

Der vielleicht wichtigste Neuzugang in Monster Hunter Rise ist der Kabelkäfer, mit dem wir die Spielwelt auf eine Weise überqueren können, die wir vorher nicht kannten. Der Kabelkäfer kann bis zu dreimal hintereinander verwendet werden, um den Spieler in die Luft zu ziehen. Das ist ideal, um steile Felswände zu erklimmen oder Abgründe zu überwinden, die sich sonst als tödlich erweisen würden. Die volle Bewegungsfreiheit steht unerfahrenen Jägern zu Beginn des Spiels noch nicht zur Verfügung, da wir erst im späteren Spielverlauf alle Gebiete voll erkunden werden. Diese neue Fähigkeit kommt auch in Kampfsituationen zum Einsatz, da der Kabelkäfer den Spieler nach oben in die Luft ziehen kann. Unsere Waffenangriffe lassen sich auf diese Weise ebenfalls zu akrobatischen Kombos verbinden.

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Rise bietet eine Mischung aus neuen und wiederkehrenden Monstern, wobei das prominenteste Exemplar natürlich der eingangs erwähnte Mangnamalo ist, der auf der Cover des Spiels zu sehen sein wird. Neben diesem gefährlichen Biest wurden bereits drei weitere auffällige Monster für Rise angekündigt: Tetranadon, Aknosom und Great Izuchi. Der Tetranadon ist mir im bisher veröffentlichten Filmmaterial besonders aufgefallen, denn es ist eine moosbedeckte Amphibie, die sich den Bauch vollschlägt, um die Spieler mit dem größeren Körpergewicht zu erschlagen.

Yasunori sagte mir, dass die neuen Monster speziell dafür entwickelt wurden, um mit den neuen Kampffähigkeiten des Jägers mithalten zu können. "Selbst für die zurückkehrenden Monster haben wir die KI-Muster neu gestaltet, denn hätten wir die vorhandene Monster-KI nicht an die neuen Systeme angepasst, dann wäre es sicherlich zu einfach gewesen, sie mit dem Kabelkäfer auszutricksen." Später fügte er hinzu: "Selbst wenn ihr mit dem Kabelkäfer herumfliegt, können die Monster beispielsweise [...] versuchen, euch zu Fall zu bringen oder euch aus dem Weg zu gehen." Offenbar werden also sogar die vorhandenen Monster ein paar zusätzliche Tricks im Ärmel haben, um Spieler zu ärgern, die ihre Verhaltensmuster bereits verinnerlicht haben.

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Ein neuer Begleiter, den wir in Monster Hunter Rise zum ersten Mal zu Gesicht bekommen werden, ist der Palamute. Laut dem Game Director Yasunori Ichinose wurde dieser implementiert, da die Spieler seit Jahren nach einem hündischen Begleiter fragen, weil nicht alle mit dem Palico gleich viel Spaß haben. "Wir dachten, wir sollten einen aktiveren Begleiter haben, also wurde der Palamute hinzugefügt, um diese Rolle zu übernehmen. Er unterstützt den Spieler direkter, nicht nur [weil man auf] ihm reiten kann, ohne Ausdauer zu verbrauchen, sondern auch weil er [...] die Monster direkt angreifen wird." Darüber hinaus können wir auf dem Rücken des Palamutes bestimmte Bereiche in der Umgebung erklimmen und Gegenstände verwenden, ohne beim Roaming eine Pause einlegen zu müssen.

Rise wird einige der exklusiven Funktionen der Plattform nutzen, darunter natürlich den Handheld-Modus und die Amiibo-Unterstützung. Amiibos für den Palico, den Palamute und den Mangnamalo wurden bereits bestätigt und sie schalten speziell gestaltete Layered-Armor-Optionen frei. Ihr könnt die Figuren außerdem dazu verwenden, um spezielle Spielfunktionen zu nutzen, beispielsweise bekommt ihr dadurch pro Tag ein zusätzliches Item als Log-In-Bonus obendrauf. Monster Hunter Rise könnt ihr übrigens auch im lokalen Koop-Modus mit vier Spielern gleichzeitig spielen, wenn jeder eine Kopie des Spiels und eine eigene Konsole mitbringt. Ich kann mir vorstellen, dass Monster Hunter Rise für viele ein Katalysator sein könnte, um sich eine Switch zu schnappen, sobald der Titel im nächsten März veröffentlicht wird.

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