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Microsoft: "Gaming-Preise sind eine sehr komplexe Sache"

Der Marketing-Chef von Xbox ging die großen Fragen im Zusammenhang mit der Preisgestaltung der nächsten Generation an.

Einige Unternehmen, darunter Activision, Sony und Take-Two, haben beschlossen, den Preis für Standardeditionen von Spielen der nächsten Generation auf bis zu 80 Euro pro Stück zu erhöhen. Andere Verlage zeigen sich zurückhaltend und analysieren die Akzeptanz der Spieler, insgesamt scheint noch kein Konsens gefunden worden zu sein. In der neuen Ausgabe vom Real Deal Podcast wurde das Thema der Preisgestaltung besprochen und der Xbox-Marketingchef Aaron Greenberg war zu Gast, um Microsofts Preisansatz zu veranschaulichen:

"Was ihr von uns gesehen habt ist, dass wir die Spieler an die erste Stelle setzen wollen", sagte Greenberg. "Unser Engagement und unsere Herangehensweise an diese ganze Generation [sieht wie folgt aus:] All eure Accessoires funktionieren und wir werden euch nicht erneut für Spiele zahlen lassen, die auf der nächsten Generation laufen - [aus diesem Grund] haben wir Smart Delivery [entwickelt]. Wir versuchen also in jeder Hinsicht, [die Fans an die erste Stelle] zu setzen."

"Die Preisgestaltung für Spiele ist jedoch eine sehr komplexe Frage, denn früher wurde jedes Spiel zum gleichen Preis veröffentlicht und das war es auch schon. Wir haben Ori and the Will of the Wisps jedoch für 30 US-Dollar eingeführt, während Gears Tactics ein neuer Titel ist, der [im Winter auf den Konsolen] zum Preis von 60 US-Dollar startet. State of Decay 2 liegt [hingegen] bei 40 US-Dollar, es gibt also keine einfache Antwort darauf. [Wir können aktuell nur sagen], dass [Gears Tactics] 60 US-Dollar kostet."

Greenberg scheint nicht zu glauben, dass Preiserhöhungen direkt zur Schaffung eines neuen Standards führen, obwohl es einige Ausnahme gibt: "Was wir in der Branche - mit ein paar bemerkenswerten Ausnahmen - gesehen haben, ist, dass die meisten Leute... naja, Assassin's Creed Valhalla kostet 60 US-Dollar in der Standard-[Ausgabe], Cyberpunk [2077] und Dirt 5 [auch]. Also ich sehe [den Preisanstieg noch] nicht."

Schließlich geht Greenberg auf die Frage ein, wie wichtig der Preisanstieg dedizierter Next-Gen-Titel wirklich ist, wenn die Spieler auf Microsofts Xbox-Konsolen dank Smart Delivery eh die alten (und günstigeren) Versionen kaufen könnten, um sie in bester Qualität auf den Xbox-Series-Modellen zu erleben. Gleichzeitig erinnert er daran, dass Abonnenten vom Xbox Game Pass alle relevanten Updates im Zuge ihrer kostenpflichtigen Mitgliedschaft erhalten:

"Ich würde da zuerst Smart Delivery aufführen, aber wichtiger ist doch, dass ihr all unsere Spiele beim Start im Game Pass erhaltet. Ist der Preis eines Spiels also wirklich wichtig, wenn es eh in eurem Game-Pass-Abonnement enthalten ist?"

Microsoft: "Gaming-Preise sind eine sehr komplexe Sache"

Quelle und vielen Dank für die Transkription: VGC.



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