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Mexiko steuert bis 2030 auf eine 40-Stunden-Woche zu

Der Kongress des Landes hat eine schrittweise Reduzierung der Standardarbeitswoche von 48 auf 40 Stunden genehmigt.

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Der mexikanische Kongress hat eine schrittweise Reduzierung der Standardarbeitswoche von 48 auf 40 Stunden genehmigt, wobei die Änderungen bis 2030 schrittweise umgesetzt werden sollen.

Der von Präsidentin Claudia Sheinbaum eingebrachte Gesetzentwurf wurde nach stundenlanger Debatte mit überwältigender Unterstützung in der Abgeordnetenkammer verabschiedet. Die Gesetzgeber unterstützten den umfassenden Rahmen mit 469 zu 0, wobei die detaillierten Bestimmungen später mit 411 Stimmen angenommen wurden.

Ab dem nächsten Jahr wird die Arbeitswoche jährlich um zwei Stunden reduziert, bis sie 40 Stunden erreicht. Die Reform erlaubt es Arbeitgebern jedoch, die zulässigen Überstunden zu erhöhen, und behält die derzeitige Regelung von einem Ruhetag pro sechs Arbeitstage bei, was bei Kritikern Bedenken hervorruft, dass die Vorteile dadurch zunichte gemacht werden könnten.

Mexiko steuert bis 2030 auf eine 40-Stunden-Woche zu
Claudia Sheinbaum // Shutterstock

Die regierende Morena-Partei lobte die Reform als Steigerung der Würde und Produktivität der Arbeiter. Fast 13,4 Millionen Mitarbeiter werden voraussichtlich davon profitieren.

Mexiko, die zweitgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas mit einem BIP von etwa 1,86 Billionen US-Dollar, hat bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einige der längsten Arbeitsstunden und liegt im Durchschnitt auf mehr als 2.200 Stunden pro Arbeitnehmer jährlich.

Die Reform erfordert nun die Zustimmung von zwei Dritteln der mexikanischen Landesparlamente, bevor sie in Kraft tritt...



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