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Mehrspieler-Invasion war nicht immer ein Teil von Deathloop

Der Game Director Dinga Bakaba hält Outer Wilds für „das perfekte Zeitschleifenspiel". Das ist der Grund, warum Arkane Lyon aus Deathloop kein Open-World-Spiel gemacht hat.

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Das kommende Actionspiel Deathloop basiert auf einer Zeitschleifenmechanik und es wird mit einer Prise Mehrspieler-Aufregung angereichert sein. Um ein besseres Verständnis für diese Kombination zu bekommen, noch bevor das Spiel erhältlich ist, haben wir uns vor ein paar Wochen mit Deathloops Game Director Dinga Bakaba zusammengesetzt, um über die Entwicklung des Projekts zu sprechen. Der Entwickler erzählte uns bei dieser Gelegenheit, dass die Mehrspielerintegration nicht immer eine Rolle gespielt hat:

"Jemand sagte: 'Nun, wenn wir es super chaotisch und super interessant machen wollen, warum lassen wir dann nicht andere Leute als [Julianna] spielen?' [Wir haben uns gefragt] 'Ja, warum eigentlich nicht?' Irgendwie ist es dann in einem Dokument gelandet [und[ entstanden, das ist das Lustigste daran. Wir haben das alles nicht direkt angefangen."

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Bakaba fuhr fort: „Wenn man ein Spiel entwickelt, das die Summe verschiedener Teile ist, dann gibt es irgendwann am Ende einen Moment, in dem alles anfängt, zusammenzukommen - das ist das Interessante daran. Bei Arkane-Spielen ist es normalerweise ziemlich spät, was erschreckend ist, wenn man ein Spiel entwickelt. Für eine lange Zeit fühlt es sich wie Mist an, es spielt sich wie Mist [und klingt auch so]... Doch irgendwann nimmt es Gestalt an und man beginnt, jeder dieser Komponenten das richtige [...] Gewicht zu verleihen. Als wir an dem Punkt ankamen, an dem wir alles zusammengebaut hatten, [...] dass die Erzählung und der Kampagnenteil des Spiels so viel Bedeutung hatten, da waren wir glücklich, dass der Multiplayer so wurde, [wie er jetzt ist]. Es ist dieser coole Teil, der zur Erfahrung dazugehört."

In diesem Gespräch haben wir außerdem erfahren, warum Deathloop nicht den Weg zu einem klassischen Open-World-Spiel eingeschlagen hat. Der Grund dafür ist, dass Arkane von einem anderen Spiel besiegt wurde: Outer Wilds von Mobius Digital.

"Jemand hat, würde ich sagen, das perfekte Zeitschleifenspiel gemacht und das sind die Leute, die Outer Wilds veröffentlicht haben", sagte Bakaba. "Outer Wilds ist für mich das beste Zeitschleifenspiel. Es ist eine Art Miniatur-Open-World in Echtzeit, das wie ein Uhrwerk [funktioniert]. Ich glaube nicht, dass jemand sie beim Erschaffen einer Zeitschleife übertrumpfen wird... [zumindest nicht] für eine Weile. [Aber] es gibt einige sehr schlaue Leute in dieser Branche, also vielleicht ja doch schon nächstes Jahr? Ich denke [Mobius Digital] hat etwas Fabelhaftes gemacht und ich glaube auch, dass es für uns und für die Spieler gut ist, dass [Arkane] eine eigene Formel hat [...]".

Unsere aktuellen Gedanken zu Deathloop könnt ihr an dieser Stelle nachlesen und unten wartet das vollständige Interview mit Bakaba auf euch. Darin versuchen wir gemeinsam mit dem Entwickler herauszufinden, wie "das perfekte Zeitschleifenspiel" aussieht.

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