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Lonely Mountains: Downhill

Lonely Mountains: Downhill

Zeit zur Entspannung bleibt in diesem rasanten Downhill-Racer nicht. Schaut es euch trotzdem an:

Es gibt doch nichts Erholsameres, als eine Fahrradtour auf dem Land. Die Landschaft förmlich einzusaugen ist ein Geschenk, aber es kann nach einer Weile schon recht langweilig werden. Warum nicht also die reale Fahrradfahrt gegen einen Trip auf zwei virtuellen Rädern in Lonely Mountains: Downhill tauschen? Das Spiel des Berliner Studios Megagon Industries schickt uns in eine malerische Wildnis, um auf waghalsigen Pisten einen Berghang hinunterzudonnern.

Megagon Industries' Lonely Mountains: Downhill ist ein Singleplayer-Rennspiel in dem wir ausgedehnte Berghänge so schnell wie möglich und mit so wenig Crashs wie möglich herunterrasen. Die Landschaften reichen von staubigen Canyons bis hin zu hübschen, alpinen Wäldern und es dreht sich wirklich alles darum, die unberührte Natur zu erkunden und gleichzeitig in der kürzesten Zeit das Ende der Strecken zu erreichen. Wir werden schnell und radikal unterwegs sein.

Der Titel spielt sich vergleichsweise schlicht, denn auf der Tastatur müsst ihr euch nur sechs Tasten merken. Bewegung und Bremse liegen auf den Pfeiltasten, Shift ist Sprinten und mit Enter können wir den Level neu starten (was unglaublich häufig passieren wird). Man könnte glauben, das Gameplay wäre so einfach wie die Steuerung, aber weit gefehlt. Jede der vier Strecken (jeweils auf sechs Bergen) soll unsere Fähigkeiten auf die Probe stellen und deshalb wird es nicht leicht werden, unten anzukommen. Wir müssen unsere Geschwindigkeit kontrollieren und das Bike geschickt steuern, wenn wir nicht mit unzähligen Unfällen auf dem Konto im Ziel ankommen wollen.

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Lonely Mountains: DownhillLonely Mountains: Downhill
Da Lonely Mountains: Downhill ein Solospiel ist, sind Onlineaktivitäten nicht wirklich vorhanden.

Gleichzeitig verändert sich häufig die Perspektive, was die Erfahrung noch anspruchsvoller werden lässt. Lonely Mountains: Downhill wird nicht aus traditioneller Kameraperspektive gespielt, denn es kommt ein dynamisches System zum Einsatz, dass unseren Fahrer den Berg hinunter verfolgt. Wir spielen deshalb manchmal aus der Schulterperspektive, nur um kurze Zeit später direkt von vorne auf unseren Fahrer zu blicken. Dieser Wechsel spiegelt sich auch in der Steuerung wider, deshalb müsst ihr schnell umdenken und eure Spielweise anpassen.

Jeder neue Berg bedeutet eine neue Spielwiese für uns, wie etwa die Wälder von Redmoor Peak. Die einzelnen Strecken werden mit weiteren Pfaden an den Hängen der jeweiligen Berge erweitert, die wir meistern können, um in noch rasanterem Tempo ins Tal zu flitzen. Um die Strecken und Berge freizuschalten, müssen wir Herausforderungen abschließen - das können Zeitlimits sein oder eine begrenzte Zahl an Stürzen - beides erfordert höchste Konzentration.

Die Strecken bieten insgesamt 173 Herausforderungen, die uns alles abverlangen und sehr schnell sehr schwierig werden. Wer sie trotzdem meistert wird mit kosmetischer Ausrüstung für seinen Fahrer und das treue Mountainbike belohnt. Die Klamotten und Anstriche haben keinerlei Einfluss auf das Gameplay, aber die Fahrradteile können zu neuen Bikes zusammengebaut werden, die wiederum andere Werte bieten und beispielsweise besser bremsen oder gesteuert werden. Um alle sechs Fahrräder freizuschalten braucht es aber eine Menge Geduld und gute Fähigkeiten.

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Lonely Mountains: DownhillLonely Mountains: Downhill
Jede der vier Strecken (jeweils auf sechs Bergen) soll unsere Fähigkeiten auf die Probe stellen.

Einer der beeindruckendsten Aspekte des Spiels ist das Design und der Sound, die perfekt die Schönheit, den Frieden und die Ruhe der isolierten Wildnis einfangen. Optisch ist es halbrealistisch gestaltet und manche Elemente wirken wirklich faszinierend, wie etwa der elegante Wasserfall am Abhang. Der Sound ist sehr minimalistisch - manchmal hören wir Vögel, den Wind in den Bäumen oder einfach nur das Knirschen unserer Reifen. Die Berge können sehr beruhigend wirken.

Da Lonely Mountains: Downhill ein Solospiel ist, sind Onlineaktivitäten nicht wirklich vorhanden. Es gibt aber immerhin eine Rangliste, um die eigenen Leistungen mit anderen Spielern zu vergleichen, die unsere Bestzeiten und die dazugehörigen Stürze sehen.

Insgesamt ist Lonely Mountains: Downhill ein schweres Radrennspiel mit einer Vielzahl an Herausforderungen und entspannenden, interessanten Leveln. Die Physik, die unser Bike antreibt, ist stark, aber die Herausforderung, vor die uns die Steuerung stellt, kann manchmal frustrieren. Trotzdem sind die großartigen Berge wirklich faszinierend, wenn wir uns wagemutig die Abhänge hinunterstürzen.

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Lonely Mountains: DownhillLonely Mountains: Downhill
Die Strecken bieten insgesamt 173 Herausforderungen, die uns große Fähigkeiten abverlangen und sehr schnell sehr schwierig werden.
07 Gamereactor Deutschland
7 / 10
+
starke Mechaniken und freischaltbare Anpassungsoptionen bringen Abwechslung in den Titel, beeindruckende Präsentation und Sound-Design.
-
steter Wechsel der Kontrolle verwirrt und kann deshalb frustrieren.
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