Kuba soll angeblich völlig ohne Diesel und Treibstoff gewesen sein
Die karibische Nation spürt die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und einer von den USA geführten Blockade der Ölversorgung.
Im Rahmen eines Interviews mit staatlichen Medien behauptete Kubas Energieminister Vicente de la O Levy, dass dem Land nun der Diesel- und Kraftstoffverbrauch ausgegangen sei und sich in einer Energiekrise befinde.
Der Grund für Kubas Situation scheint nicht nur mit den weltweiten Treibstoffproblemen aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und in der Straße von Hormus zusammenzuhängen, sondern auch mit einer von den USA geführten Blockade der Ölversorgung des Landes, die laut BBC News die Probleme des karibischen Landes verschärft hat.
Zum letzteren Punkt nutzen die USA die Treibstoffversorgung als Mittel, um eine Reform im Land auszuhandeln, wobei die USA 100 Millionen Dollar an Hilfe anbieten, falls Kuba "bedeutende Reformen des kommunistischen Systems Kubas" verspricht.
All diese Probleme haben dazu geführt, dass Kuba an Orten, unter anderem in der Hauptstadt Havanna, mit massiven Stromausfällen von 20 bis 22 Stunden konfrontiert ist, wodurch Krankenhäuser und Schulen nicht wie vorgesehen funktionieren können und an manchen Orten sogar geschlossen werden.

