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Weltnachrichten

Kanarische Inseln zur Liste der "Reiseverbote" für 2026 hinzugefügt

Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote wurden aufgrund von Übertourismusbedenken auf Fodors Reise-"No List" für 2026 gesetzt.

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Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote wurden 2026 auf Fodors Reise-"No List" gesetzt, womit die beliebten spanischen Urlaubsziele effektiv als tabu markiert sind.

Der Leitfaden nannte steigende Besucherzahlen, Umweltbelastungen, Wohnungsdruck und überlastete Infrastruktur als Gründe für die Entscheidung und stellte fest, dass der Tourismus mehr als ein Drittel des BIP der Kanarischen Inseln ausmacht und etwa 40 % der Bevölkerung beschäftigt, aber erhebliche lokale Herausforderungen darstellt.

Die Inseln begrüßten im Jahr 2025 7,8 Millionen Besucher, wobei in der ersten Jahreshälfte über 27 Millionen Flughafenpassagiere abgefertigt wurden – ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber den Vorjahren. Fodor's betont, dass die "No List" kein Aufruf zum Boykott ist, sondern ein Anstoß, übertouristische Ziele eine Verschnaufpause zu ermöglichen und gleichzeitig empfindliche Ökosysteme und lokale Gemeinschaften zu bewahren.

Die Publikation enthielt außerdem Ziele wie die Antarktis, den Glacier National Park in den Vereinigten Staaten, Isola Sacra in Italien, die Jungfrau-Region in der Schweiz, Mexiko-Stadt, Mombasa in Kenia und Montmartre in Paris auf der Liste 2026 und warnte Reisende, dass die aufgeführten Orte trotz ihrer Attraktivität weiterhin Nachhaltigkeitsprobleme haben.

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Teneriffa // Shutterstock


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