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Jan Böhmermann erklärt Gefahren von simuliertem Glücksspiel

Im Neo Magazin Royale nimmt der Komiker die virtuellen Slot-Maschinen auf die Schippe und ruft die zuständigen Ämter dazu auf, Kinder und Jugendliche in Deutschland vor der gefährlichen Geschäftspraxis zu schützen.

Der Satiriker Jan Böhmermann hat in der neuesten Ausgabe des ZDF-Formats Neo Magazin Royale mit seinem Team auf das Problem der virtuellen Gaming-Casinos aufmerksam gemacht. Am Beispiel des "Abenteuer-Gesellschaftsspiels" Coin Master (eine Slot-Maschine mit angebundenem Aufbaufaktor) veranschaulichte der Fernsehmoderator, wie Kinder in die Abzockfalle geraten und welchen Umfang die enthaltenen Mikrotransaktionen im Spiel annehmen.

Um auf die verfahrene Rechtslage in Deutschland hinzuweisen, zeichnete Böhmermanns Team die Grenzen der verantwortlichen Jugendschutzämter auf, die das simulierte Glücksspiel aufgrund verschiedener Faktoren nicht bewerten möchten oder können. In Games wie NBA 2K20 dürfen solche Casino-Mechaniken zum Beispiel deshalb so offen beworben und für Jugendliche und Kinder zugänglich gemacht werden, weil es keine reale Gewinnausschüttung gibt und nicht der "Zufall" den Ausgang der spielinternen Vorgänge auszeichnet, sondern ein Algorithmus - den der Entwickler selbst bestimmt.

Um es mit den Worten des ZDF-Moderators zu sagen: "Simuliertes Glücksspiel ist also Glücksspiel, das noch weniger mit Glück zu tun hat, als echtes Glücksspiel. Das klingt ganz schön gefährlich, besonders für Kinder..."

Ja, genau. Ihr könnt euch den Beitrag hier auf Youtube anschauen.

Jan Böhmermann erklärt Gefahren von simuliertem Glücksspiel
Kein Glücksspiel: Der Moderator ist zusammen mit Nora Tschirner im familienfreundlichen Abenteuer Trüberbrook zu hören.


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