James Cameron verlässt die Vereinigten Staaten endgültig: "Alle sind sich gegenseitig am Hals"
Der Direktor nennt die Pandemiereaktion und die politische Polarisierung als Gründe für den dauerhaften Umzug.
James Cameron hat angekündigt, dass er die Vereinigten Staaten dauerhaft verlassen hat, und nennt den Umgang Neuseelands mit der Covid-19-Pandemie als Schlüsselfaktor. Im Gespräch mit Stuff und in einem kürzlichen Interview bei In Depth mit Graham Bensinger sagte der Avatar-Regisseur, der Schritt sei "zu seinem geistigen Verstand" gewesen und seine neuseeländische Staatsbürgerschaft sei "unmittelbar bevorstehend".
Cameron, der einen Großteil seiner neuesten Avatar-Folge in Neuseeland drehte, lobte die Pandemiereaktion des Landes. "Neuseeland hatte das Virus zweimal vollständig beseitigt", sagte er. "Selbst als sie in mutierter Form zurückkehrte, hielt ihre hohe Impfquote von 98 % sie unter Kontrolle." Er stellte dies in Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, wo die Impfquoten deutlich niedriger waren und politische Spaltung die Reaktion behinderte.
Cameron beschrieb das Leben in den USA unter Donald Trumps Präsidentschaft als "wie immer wieder einen Autounfall zu beobachten" und kritisierte die extreme Polarisierung und Missachtung der Wissenschaft. "Wo würdest du lieber wohnen?" fragte er. "Ein Ort, der wirklich an Wissenschaft glaubt und vernünftig ist, oder ein Ort, an dem alle sich gegenseitig an die Kehle gehen?"
Cameron und seine Frau besaßen seit 2011 eine Farm in Neuseeland, entschieden sich aber erst nach der Pandemie, den Umzug dauerhaft zu machen. Sein Weggang spiegelt einen breiteren Trend wider, dass Hollywood-Prominente ins Ausland ziehen, wobei Persönlichkeiten wie George Clooney, Jim Jarmusch, Ellen DeGeneres und Rosie O'Donnell politische und soziale Anliegen als Motivation anführen.
