Italienischer Mann, der sich seit 2022 als verstorbene Mutter verkleidet, um Rente zu beantragen, erwischt beim Erneuern ihres Ausweises
Ermittler sagen, dass der 56-Jährige die Leiche fast drei Jahre lang zu Hause versteckt hat.
Ein Italiener aus der Stadt Borgo Virgilio bei Mantua wird untersucht, nachdem er sich angeblich als seine verstorbene Mutter verkleidete, um weiterhin ihre Rente zu beziehen.
Behörden sagen, der 56-Jährige habe nach ihrem Tod 2022 den Leichnam seiner Mutter zu Hause versteckt und Tausende von Euro an Leistungen beansprucht.
Der Fall kam vor einigen Tagen ans Licht, als er angeblich als ältere Frau verkleidet im örtlichen Gemeinderatsbüro erschien, um ihren Ausweis zu erneuern. Ein Mitarbeiter, misstrauisch gegenüber seinem Aussehen und seiner Stimme, alarmierte die Polizei.
Die Ermittler verglichen das offizielle Foto der Frau mit dem Bild des Mannes am Tresen, durchsuchten dann sein Haus und fanden die Leiche versteckt im Waschraum.
Der örtliche Bürgermeister Francesco Aporti erzählt Corriere della Sera, dass der Mann Lippenstift, Nagellack, Schmuck, eine Perücke trug und "wie eine alte Frau hereinkam", aber seine Hände und sein Hals ihn verrieten.
Laut italienischen Medien war der Mann ein arbeitsloser Krankenschwester, der auf die Rente seiner Mutter sowie auf Einkünfte aus mehreren Immobilien angewiesen war.
Italien hat in den letzten Jahren ähnliche Fälle erlebt, darunter Vorfälle in Verona und Apulien, bei denen Angehörige die Leichen verstorbener Eltern versteckten, um weiterhin Rentenzahlungen zu erhalten.

