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Italienische Pastahersteller erhalten eine Last-Minute-Erleichterung von Trump-Zöllen

Die vorgeschlagenen Abgaben werden nach Überprüfung der Behauptungen über unfaire Preisgestaltung in Washington auf zwischen 2 % und 14 % gesenkt.

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Italienische Pastaproduzenten haben sich eine letzte Frist gesichert, nachdem die US-Regierung die vorgeschlagenen Zölle, die die Preise für amerikanische Verbraucher nahezu verdoppeln drohten, drastisch gesenkt hatte. Zölle, die ursprünglich mit bis zu 92 % geschwommen waren, wurden nun auf einen Bereich zwischen 2 % und 14 % reduziert.

Die Zölle wurden angekündigt, nachdem die Trump-Regierung 13 italienische Unternehmen, darunter Barilla, La Molisana und Garofalo, beschuldigt hatte, Pasta in den USA zu ungerecht niedrigen Preisen zu verkaufen. Italien exportiert jährlich Pasta im Wert von etwa 770 Millionen US-Dollar auf den amerikanischen Markt, was den Sektor besonders anfällig für Handelsbeschränkungen macht.

Italienische Pastahersteller erhalten eine Last-Minute-Erleichterung von Trump-Zöllen
Barilla // Shutterstock

Nach einer Überprüfung durch das US-Handelsministerium erklärte Washington, dass italienische Produzenten viele seiner Bedenken während der Untersuchung angesprochen hätten. Obwohl die überarbeiteten Zölle weiterhin zusätzlich zu einem allgemeinen Zoll von 15 % auf die meisten EU-Waren gelten würden, betonten die Beamten, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Laut dem italienischen Außenministerium wird La Molisana mit einem Zoll von etwas mehr als 2 % rechnen, während Garofalos Zoll nahe 14 % liegen würde. Die verbleibenden Unternehmen, die in der Untersuchung ins Visier genommen werden, würden Zölle von etwa 9 % erhalten. Das endgültige Ergebnis der Untersuchung wird für den 12. März erwartet.



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