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Iron Man VR

Iron Man VR

Macht euch bereit durch die Lüfte zu fliegen wie Iron Man. Wir waren unter den ersten Leuten, die Sony's neuen Flaggschiff-Titel für VR antesten durften.

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Die größte Überraschung der letzten State of Play war vermutlich die Ankündigung von Iron Man VR des Studios Camouflaj (République). Der gezeigte Trailer blieb relativ vage, doch nachdem wir eine 20-minütige Demo spielen konnten und mit Game Director Ryan Payton sprachen, bekamen wir schon eine deutlichere Vorstellung von Playstation VR's Flaggschiff-Titel.

Das Wichtigste zuerst: Ja, Iron Man VR ist ein vollwertiges Spiel und keine „Experience". Camouflaj peilen eine Spielzeit von 5-10 Stunden an, erzählt wird die Geschichte von Tony Stark - zwei oder drei Jahre nachdem er zum Iron Man wurde. Das Spiel war zweieinhalb Jahre in der Entwicklung und soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Strukturell variiert das Spiel zwischen den kinoreifen Story-Sequenzen, in denen wir trotzdem Kontrolle über Tony haben und mit unserer Umgebung interagieren können, und den action-lastigen Missionen in denen wir die wunderbare Gelegenheit haben in den Iron Man-Anzug zu steigen und in den Himmel zu fliegen. Die Demo begann mit einem Tutorial im Stark-Anwesen. Hier wird uns das intuitive, aber keineswegs einfache Kontrollschema vorgestellt. Die Spieler benutzen zwei Move-Controller, die Tonys Hände repräsentieren. Es kommen drei Knöpfe zum Einsatz: Der Move-Knopf ist unser Thruster, der Trigger die Repulsoren und wenn wir X halten, schlagen wir zu.

Die größte Herausforderung sind ohne Zweifel die Thruster. Sie dienen uns dazu unterwegs zu sein und Iron Man ist nicht dafür bekannt, die Dinge langsam anzugehen - es dreht sich alles darum sich schnell und effizient fortzubewegen. Die Arme nach unten lassen uns hoch fliegen, sind sie hinter dem Rücken fliegen wir vorwärts und so weiter. Das ist intuitiv, aber trotzdem braucht es etwas Eingewöhnung. Den Repulsor feuern wir mit nach vorn gestreckten Armen und dem Trigger, während wir für die Schläge tatsächlich physisch in die Luft schlagen müssen. Das Feedback durch Vibration ist toll und die Soundeffekte haben Punch.

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Nach dem Tutorial wird eine Zwischensequenz gezeigt, die eine längere Version der kurzen Szene in Tony Starks Flugzeug aus dem Trailer darstellt. Später bekamen wir eine Dialog-Option und fragten Ryan Payton, ob es davon mehr geben wird und in wie weit unsere Entscheidung einen tatsächlichen Einfluss haben. Die Antwort auf Beides lautet ja, trotzdem wird es nur ein Ende geben.

Der Flug verläuft soweit ruhig, bis wir plötzlich von einem Schurken unterbrochen werden - Ghost - bei dem wir noch nicht wissen, ob er der Antagonist des Spiels sein wird. Tony ist gezwungen aus dem Flugzeug zu springen und in der Luft in seinen Anzug zu steigen um das Flugzeug mit Pepper an Bord zu retten. Das sorgt für eine Hochgeschwindigkeitsmission, in der Tony zum Flugzeug aufholen muss um die Schäden im klassischen VR-Minispielstil zu reparieren. Dabei muss er Trümmern ausweichen und Kampfdrohnen ausschalten. Die Mission war abwechslungsreich, unterhaltsam und alles funktionierte wie erwartet. Es war vielleicht ein wenig schlicht, doch Payton versicherte uns, dass die meisten Missionen offener und komplexer ausfallen werden.

Iron Man VR hat einen starken ersten Eindruck hinterlassen und Camouflaj hat eindeutig große Ambitionen. Die Steuerung ist intuitiv und gut durchdacht, das wir volle Kontrolle über Iron Man haben und nicht nur wie auf Schienen spielen müssen, ist wirklich großartig. Außerdem freuen wir uns darauf, eine komplette Iron Man-Geschichte präsentiert zu bekommen.

Das Risiko der Übelkeit macht uns ein wenig sorgen, denn durch das ständige Drehen war es im Tutorial ein wenig ungemütlich. Camouflaj weiß jedoch von den Gefahren und versucht die Unannehmlichkeiten zu minimieren. In der eigentlichen Mission war von der Übelkeit nichts zu spüren - hier lief alles reibungslos. Iron Man VR soll noch in diesem Jahr erscheinen und hat das Potential, einer der wichtigsten VR-Titel 2019 zu werden.

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