Inxile-Chef Brian Fargo konzentriert sich jetzt voll und ganz auf kreative Arbeiten
Der Manager genießt es, wieder kreativ arbeiten zu können und administrative Aufgaben weitestgehend abgegeben zu haben.
Vor zwei Jahren gab Microsoft bekannt, dass sie Inxile Entertainment (die Entwickler der Wasteland-Serie) gekauft hatten, um ihre eigenen Xbox Game Studios zu unterstützen. Viele Leute waren besorgt, dass dieser Wechsel negative Auswirkungen auf die Entwickler haben könnte, da Indies als Teil größerer Unternehmen nicht immer erfolgreich sind.
Brian Fargo, Gründer und Chef von Inxile Entertainment, hat jedoch mehrfach gelobt, dass seinem Team nun mehr Ressourcen zur Verfügung stehen und dass er sich keine Sorgen mehr um die Wirtschaftlichkeit der Abteilungen machen muss. Heute hat Fargo ein weiteres Beispiel dafür gegeben, wie sich seine Arbeitsweise nach der Übernahme veränderte:
"Ich habe heute festgestellt, dass es über 15 Jahre her ist, seit ich das letzte Mal 95 Prozent meiner Aufmerksamkeit auf den kreativen Prozess legen konnte. Und schon 2005 war das letzte Mal 15 Jahre her. Das ist ein ungeheurer Luxus."
Derzeit verpasst Inxile Wasteland 3 den letzten Feinschliff, sodass der Strategietitel im August für PC, Playstation 4 und Xbox One veröffentlicht werden kann. Wie wir kürzlich berichteten, ist das Studio seit dem Kauf stark gewachsen und beschäftigt heute über 100 Mitarbeiter. Das bedeutet höchstwahrscheinlich, dass die Planung und Vorproduktion ihres nächsten Titels bereits begonnen hat, obwohl Fargo diesen Schritt vielleicht nicht mehr begleiten wird.






