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Injustice: Götter unter uns

Injustice: Götter unter uns

Wer würde in einem Kampf Superman gegen Batman wohl gewinnen? Wie endet ein Duell zwischen Flash und Catwoman? Oder Wonderwoman und Green Lantern? Die Entwickler von Mortal Kombat haben die Antwort auf diese Fragen. Und Netherrealm haben eine Unmenge weiterer Kämpfer des DC-Universums in der Hinterhand, die in Injustice: Götter unter uns zusammen für ordentlich Action sorgen.

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Wie so oft bei Prügelspielen, fragen wir uns, was das Ziel hinter dem Titel ist, dass die Entwickler verwirklichen wollten. Bei Netherrealm ist es das cineastische Äußere, das dem Spieler das Gefühl geben soll, in einem echten Superhelden-Film zu stecken. Was das für das Gameplay bedeutet? Nun, in einem Kino-Film ruft schließlich auch niemand: "Und jetzt kommt Runde 1! Kämpft!", um den Kampf einzuleiten. Im Grunde gibt es dort nicht einmal so etwas wie Runden. Man bekommt nur eine Chance, um zu gewinnen. In Injustice: Götter unter uns gibt es aber glücklicherweise immerhin zwei volle Gesundheitsbalken.

Um seine Ziele zu erreichen, bricht Injustice: Götter unter uns auch mit einigen der altbewährten Kampfspiel-Konventionen. So sind die Umgebungen nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern spielen eine aktive Rolle im Kampfgeschehen. Erleben durften wir das bei einem Kampf zwischen Superman und Nightwing auf den Straßen von Metropolis. Die Autos sind dabei nicht nur hübsch anzusehen, sondern dienen Nightwing als Sprungplattformen und Superman als praktische Wurfgeschosse, denn der schnappt sich die Wagen kurzerhand und wirft sie mühelos auf seinen Gegner.

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Injustice: Götter unter unsInjustice: Götter unter uns
Jeder Charakter greift mit seinen ganz eigenen Attacken an, die zum Stil und Typ der DC-Figur passen sollen.

Andernorts in der Bathöhle findet gerade ein Kampf zwischen Flash und Cyborg statt. Geschickt hangelt sich Flash hier von Maschine zu Maschine, während Cyborg in die Metallkörper eintaucht. Da passiert es ziemlich schnell, dass einer von beiden in eines der abgetrennten Kabel fällt und einen Stromschlag erleidet. Oder er wird mutwillig hineingestoßen. Wenn Batman sehen könnte, was in seinem Geheimversteck gerade abgeht, er wäre nicht begeistert. Hier werden Schränke zerschlagen, aus denen dann wiederum Granaten kullern. In wilder Panik stürzen sich beide Charaktere auf die explosiven Geschenke und werfen sie dem anderen zu. Ist die Umgebung erst einmal völlig ramponiert, geht es weiter zu einer anderen Ebene, von denen jeder Level mehrere besitzt.

Wirft Cyborg beispielsweise Flash in einen Aufzug und schleudert ihn mit einer Zwölf-Treffer-Kombo in die Luft, landen beide in einem neuen Stockwerk. Etwas Ähnliches erleben wir auch beim Kampf von Superman gegen Nightwing. Dort wirbelt Superman den ehemaligen Robin durch einen Wolkenkratzer hindurch, wodurch beide auf der anderen Seite des Gebäudes landen - und dort natürlich weiter kämpfen.

Injustice: Götter unter uns
Mit einem gezielten Angriff können wir einen Gegner von einer Ebene des Spiels, auf die nächste werfen. Dann geht es in der neuen Umgung nicht minder schlagkräftig zu.

Damit das jedem Spaß machen kann, soll das Kampfsystem auch für jeden Anfänger zugänglich und trotzdem tiefgründig genug sein, um auch Prügelspiel-Veterane zu begeistern. Ob das gelingt, können wir allerdings nicht sagen, denn leider durfen wir nicht selbst Hand an den Titel legen. Aber es bleibt immerhin einen guter Eindruck davon, was dieses Kampfspiel so besonders machen wird.

Denn obwohl es auch bei Injustice: Götter unter uns, wie bereits in vielen anderen Spielen des Genres zuvor, einen Balken mit drei Stufen für jeden Kämpfer gibt, greift Netherrealm hier den cineastischen Hintergrundgedanken besonders auf. Schon zwei Balkenabschnitte reichen aus, um einen stärkeren Angriff zu entfesseln, der sogar einen Dialog mit Nahaufnahmen beinhaltet. Aber es ist am Ende doch der einzigartige Super-Angriff, der in Erinnerung bleibt. Entfesselt wird er bei vollaufgeladenem Balken und orientiert sich am individuellen Stil der einzelnen Charaktere.

So steigt Nightwing auf sein Motorrad und führt einige schnelle Angriffe von allen Seiten auf seinen Gegner aus. Flash rennt um den halben Globus, um Energie für seine Attacke zu sammeln und Superman schickt seinen Gegner mit einem Kinnhaken auf einen kostenlosen Ausflug ins All. Den Ausblick genießt er dort aber nur kurz, denn der Mann im roten Anzug folgt ihm und schlägt ihn zur Erde zurück. Es sind eben diese Szenen, die genauso gut aus einem Film stammen könnten und damit wird genau das Gefühl erzeugt, dass die Entwickler erreichen wollten. In unseren Augen kämpfen hier nicht einfach nur zwei Typen, sondern zwei echte Superhelden.

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Prügelspiele gibt es wie Sand am Meer. Texte mit dieser Floskel zu beginnen, ist so verboten wie das Rauchen auf dem Schulklo. Aber es stimmt leider.



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