Indonesien bestätigt mindestens 23 Tote nach dem Erdrutsch in Westjava
Die Zahl der Todesopfer wurde nach Bestätigung militärischer Verluste nach oben korrigiert.
Indonesische Behörden haben bestätigt, dass bei dem Erdrutsch am vergangenen Wochenende in Westjava 23 Soldaten getötet wurden, wobei sie frühere Opferzahlen korrigieren, die die Todesopfer zunächst auf mindestens 17 setzten. Die Katastrophe traf das Dorf Pasir Langu in der Region Bandung Barat, nachdem tagelang starker Regen einen Einsturz der umliegenden Hügel ausgelöst hatte.
Die indonesische Marine teilte mit, die Marines hätten an Übungen im Zusammenhang mit Grenzpatrouillen teilgenommen, als sie durch den Erdrutsch eingeschlossen wurden. Beamte erklärten, dass die extremen Wetterbedingungen eine sofortige Rettung unmöglich machten, den vollständigen Zugang zum Gelände verzögerten und die Beurteilung des Ausmaßes der Verluste erschwerten.
Neben den bestätigten militärischen Todesfällen laufen weiterhin Suchaktionen nach vermissten Zivilisten in der Region. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde hat Dutzende Menschen als vermisst gemeldet, wobei Hunderte von Bewohnern aus nahegelegenen Häusern evakuiert wurden, um weitere Erdrutsche zu verhindern.
Mehr als 800 Retter, darunter Militär, Polizei und Rettungskräfte, wurden eingesetzt, unterstützt von schwerer Ausrüstung. Allerdings verlangsamen instabiles Gelände und anhaltender Regen weiterhin die Wiederherstellungsmaßnahmen, sodass die Teams an manchen Orten auf manuelle Suchaktionen angewiesen sind...