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Ikumi Nakamura verließ Tango Gameworks aufgrund von Stress und um eigenes Studio zu gründen

Jetzt wissen wir, warum Ghostwire Tokyo seine Entwicklungschefin so schnell wieder verloren hat.

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Obwohl Ikumi Nakamura Spiele wie Okami, Bayonetta und The Evil Within produzierte, war sie vor ihrem E3-Auftritt im Juni 2019 nicht gerade ein bekannter Name, den viele Beobachter der Spielebranche kannten. Mit jeder Menge Charme und der Rückendeckung von Shinji Mikami eroberte sie die Welt jedoch im Sturm. Das machte es umso überraschender, als sie nur drei Monate später plötzlich Tango Gameworks und das Projekt Ghostwire Tokyo, das sie damals in leitender Position verantwortete, verließ.

Die japanische Entwicklerin sprach damals nicht über die Gründe für ihr Fortgehen, sondern besuchte stattdessen ihre Kontakte bei Santa Monica Studios und Platinum Games. Dass sie der Branche nicht den Rücken kehren würde, wurde deutlich, allerdings war bislang nicht klar, was sie eigentlich vorhat. Zuletzt haben wir erfahren, dass sie Ubisoft dabei hilft, neue Skins in Rainbow Six: Siege herzustellen.

Mit den Leuten des Youtube-Kanals Cutscenes sprach sie in einer ihr gewürdigten Minidokumentation über ihre Karriere und dabei schneidet sie unter anderem die Gründe an, die sie zum Fortgang von Tango Gameworks bewegten. Ihren Aussagen zufolge fühlte sie sich zu dieser Zeit ausgebrannt, durch den konstanten Stress, der bei der Entwicklung von Videospielen chronisch zu sein scheint. Einer der Gründe für ihre anschließenden Studiotouren war anscheinend, mehr über positive Arbeitsumfelder zu erfahren.

Diese Nachforschungen hatten ein Ziel, denn Nakamura habe ein eigenes, kleines Studio eröffnet und möchte in Zukunft an eigenen Ideen arbeiten. Über diese Pläne spricht sie noch nicht, doch sie deutet dunklen Humor und eine Gleichstellung der Geschlechterrollen an. Hoffentlich findet die talentierte Frau ihren Weg. Wenn ihr mehr über die großen Köpfe hinter einigen tollen Spielen erfahren möchte, solltet ihr euch das Interview in Ruhe ansehen.

Ikumi Nakamura verließ Tango Gameworks aufgrund von Stress und um eigenes Studio zu gründen


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