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IBM hat eine Methode entwickelt, um Fehlerkorrektur für Quantencomputing auf normalen CPU-Chips durchzuführen

Klein, aber vielleicht ein bedeutender Durchbruch sorgt für eine Fehlerkorrektur mit zehnfacher Geschwindigkeit als nötig.

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Eines der Hauptprobleme bei Quantencomputing ist eine hohe Fehlerquote, besonders wenn man es auf mehr verfügbarer Hardware und ohne wilde Kosten erledigen möchte.

IBM scheint es geschafft zu haben, die hochentwickelte Fehlerkorrektur, die zur Reduzierung von Qubitfehlern verwendet wird, auf Standardprozessoren auszuführen, so eine auf arXiv veröffentlichte Studie von IBM-Forschern Thilo Maurer, Markus Bühler, Michael Kröner, Frank Haverkamp, Tristan Müller, Drew Vandeth und Blake R. Johnson mit dem Titel "Real-time decoding of the gross code memory with FPGAs".

Das Team schaffte es, die Fehlerkorrektur auf Standard-AMD-Chips zum Laufen zu bringen, und zwar mit der zehnfachen Geschwindigkeit, die nötig war, um mit dem Quantencomputer Schritt zu halten. Das ist bedeutsam, da Fehlerkorrektur für IBM und ihr Ziel eine erhebliche Hürde darstellt, das Quantencomputing über seine derzeitige Nutzung und den eher kleinen Maßstab hinaus zu skalieren.

IBM verwendet außerdem einen neuen Dekodierungstyp namens Relay-BP, der an sich deutlich schneller ist als frühere Methoden, was wichtig ist, da die Fehlerkorrektur bisher oft der begrenzende Faktor war. Dies verlagert auch die Fehlerkorrektur vom Quantencomputer auf normale Hardware, wodurch mehr Rechenleistung freigesetzt wird.

Obwohl es keine Garantie gibt, dass uns dies in den nächsten Jahren tatsächlich tragfähigen Quantencomputern näherbringen wird, da Experten sich nicht einig sind, wie sehr dies den theoretischen Zeitplan für solche Dinge beschleunigen wird, wird es den Prozess höchstwahrscheinlich beschleunigen und es ermöglichen, die Kosten für das Endprodukt zu senken.

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