Hund nach viertägiger Suche nach spanischem Zugunglück lebend gefunden
Boro, ein Schnauzer-Wasser-Hund-Mix, war mit seiner Besitzerin Ana Garcia Aranda und ihrer schwangeren Schwester unterwegs, die beide bei der Kollision verletzt wurden.
In einem Moment der Erleichterung inmitten der landesweiten Trauer um Spaniens tödlichsten Zugunglück seit Jahren retteten Feuerwehrleute Boro, einen Hund, der seit dem Hochgeschwindigkeitsunfall am Sonntag in der Nähe von Adamuz, Südspanien, vermisst wurde. Das Wiedersehen mit seinen Besitzern brachte eine kleine Freude angesichts der Tragödie, die mindestens 43 Menschen das Leben forderte und über 120 Menschen verletzte.
Boro, ein Schnauzer-Wasser-Hund-Mix, war mit seiner Besitzerin Ana Garcia Aranda und ihrer schwangeren Schwester unterwegs, die beide bei der Kollision verletzt wurden. Die Schwester liegt weiterhin auf der Intensivstation. In den Tagen nach dem Absturz bat Garcia Aranda öffentlich um Hilfe, ihr Haustier zu finden, und sagte: "Wenn ich für (meine Schwester) nichts tun kann, hoffe ich zumindest, Boro zu finden."
Die Polizei entdeckte den Hund erstmals am Mittwoch in der Nähe der Unfallstelle, doch Boro rannte davon. Die Feuerwehrleute konnten ihn schließlich am nächsten Morgen fassen und sicher zu seiner Familie zurückbringen. "Es war sehr schwierig und sehr schön", sagte ein Familiensprecher. Während die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls andauern, bot Boros sichere Rückkehr eine seltene Hoffnung nach Spaniens tödlichstem Zugunglück seit Jahren...
20. Januar: Boro fehlt
22. Januar: Boro gefunden