Grönland steht nicht zum Verkauf, aber Dänemark offen für eine verstärkte Sicherheitskooperation der Vereinigten Staaten
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen stellt den Status Grönlands klar, räumt aber ein, dass die Vereinigten Staaten gemeinsame Sicherheitsbedenken haben.
Während eines EU-Gipfels in Brüssel Anfang dieser Woche erklärte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit Nachdruck, dass Grönland trotz wachsender Spannungen mit den Vereinigten Staaten nicht verkauft werden wird.
Frederiksen räumte jedoch das Potenzial für eine Ausweitung der Sicherheitszusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten ein, insbesondere angesichts der zunehmenden Besorgnis über den Einfluss Russlands und Chinas in der Arktis. Frederiksen bekräftigte das Engagement Dänemarks, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um die gegenseitigen Sicherheitsinteressen in der Region zu wahren.
Der Premierminister betonte, dass Dänemark offen für Gespräche über eine Verstärkung der amerikanischen Militärpräsenz auf und um die Insel sei, einschließlich des nördlichsten US-Stützpunkts, der Pituffik Space Base, die eine Schlüsselrolle bei der Raketenabwehr, der Weltraumüberwachung und der regionalen Abschreckung spielt, solange die Souveränität Grönlands intakt bleibe.
Die Spannungen mit den Vereinigten Staaten sind in letzter Zeit eskaliert, insbesondere nachdem Präsident Donald Trump vorgeschlagen hatte, Grönland sollte Teil der Vereinigten Staaten werden. Frederiksens Äußerungen scheinen also ein Gleichgewicht zwischen der Behauptung der dänischen Kontrolle über die Insel und der Anerkennung der Sicherheitsbedenken beider Nationen herzustellen. Vorerst bleibt abzuwarten, wie sich dieser geopolitische Streit weiter entwickeln wird.