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Good Job!

Good Job!

Holt euch einen Kumpel auf die Couch und habt eine gute Zeit mit diesem chaotischen Koop-Titel.

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Couch-Koop wurde durch Online-Multiplayer ein wenig verdrängt, konnte in den letzten Jahren aber eine Art Comeback feiern. Gleichzeitig drängten physikbasierte Spiele auf den Markt, die es den Entwicklern erlaubten schwachsinnige Projekte mit besonderen Effekten zu erschaffen, die häufig absurde Spielereien ermöglichten. Diese beiden Trends vereinen sich in Paladin Studios Good Job!, das kürzlich für die Nintendo Switch erschien.

Die Vorgabe des Spiels ist schlicht: Wir sind der inkompetente Sohn vom Boss und müssen im Büro unseres Vaters allerhand Aufgaben erledigen. Das reicht vom Installieren des Druckers, über das Aufstellen von Projektoren für Präsentationen oder das Versammeln der überall verstreuten Mitarbeiter im Besprechungsraum. Unser Vater hat das Ausmaß unserer Inkompetenz leider völlig unterschätzt, daher richten wir (wenn wir wünschen mit einem Freund) üblicherweise ein riesiges Chaos an.

Good Job!Good Job!
In erster Linie geht es in diesem Spiel darum Spaß zu haben und die armen Büroangestellten mit unserer schieren Inkompetenz zu terrorisieren.

Einer Reihe einzigartiger Level erwarten uns in diesem Spiel und in mehreren Etagen des Firmengebäudes herrschen unterschiedliche physikalische Themen vor. Es ist nichts Neues mit leicht übertriebener Physik chaotische und destruktive Momente zu erschaffen, doch die akribisch ineinandergreifenden Arbeitskreisläufe zum Kollaps zu bringen funktioniert überraschend gut. Jeden Level erleben wir aus einer isometrischen Perspektive, wo die bis zu zwei Spieler zusammenarbeiten müssen, um beispielsweise ein Gummiband-Stromkabel einzusetzen, mit dem der Drucker in Lichtgeschwindigkeit durch eine Wand gedonnert wird. Das klingt doch wirklich nicht langweilig, oder?

Jede Etage führt neue Mechaniken und Systeme ein, die wir lösen müssen, um eine vermeintlich einfache Aufgabe zu erledigen. Immer wenn etwas Neues dazukommt, wird das Geschehen chaotischer und spaßiger. Es beginnt mit dem bereits erwähnten Gummibandeffekt, wird aber relativ schnell mit Gabelstapler, Kränen und noch vieles mehr erweitert. Auch wenn die Büroumgebung vermeintlich schlicht wirkt, braucht es viel Kreativität, um vom einen Ende zum anderen zu kommen. Das Gameplay von Good Job! ist sehr entspannend und macht viel Spaß, besonders weil uns das Spiel selten dafür bestraft, unseren eigenen Weg zu gehen

Good Job!Good Job!
Auch wenn die Büroumgebung vermeintlich schlicht wirkt, braucht es viel Kreativität, um vom einen Ende zum anderen zu kommen.

In den Leveln gibt es ein paar zusätzliche Schätze, die zerstört werden können, um Bonuspunkte zu sammeln und neue Klamotten freizuschalten. Da der Punktstand in erster Linie davon abhängt, wie viel Zerstörungskraft wir innehatten, werden wir dazu ermutigt zu experimentieren, zu erkunden und zu zerstören. Es gibt keine Mikrotransaktionen, nur die Freude am Finden von alternativen Kostümen, die überall versteckt sind (was für ein tolles und neues Konzept!). Es macht Spaß nach den Wikingerhelmen und Engelsflügeln zu suchen, denn sie sind an Orten versteckt, die leicht zu übersehen sind.

Good Job! gibt nicht vor mehr zu sein, als es tatsächlich ist: ein chaotisches, unterhaltsames und auf simpler Physik basierendes Spiel, das ein wenig Überlegung fordert. In erster Linie geht es aber darum Spaß zu haben und laut aufzulachen, wenn die armen Büroangestellten von unserer schieren Inkompetenz terrorisiert werden. Der hübsche Stil ist inspiriert von klassischen WC-Schildern oder Ampelmännchen und wird von klischeehafter, aber charmanter Büromusik untermalt. Good Job! macht Spaß, ist hübsch anzusehen und wer in seiner Wohnung bleiben muss oder mit einem Mitstreiter ein wenig Chaos stiften möchte, der ist hier genau richtig.

08 Gamereactor Deutschland
8 / 10
+
herrlich chaotisch, simple Grafik, schöner Soundtrack.
-
wird für manche etwas zu einfach sein, wiederholt sich recht schnell.
overall score
ist die Durchschnittswertung von Gamereactor. Wie hoch ist eure Wertung? Die Durchschnittwertung aller Gamereactor-Redaktionen wird aus den Wertungen in allen Ländern erhoben, in denen es lokalen Gamereactor-Redaktionen gibt

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