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Ghost Recon: Breakpoint

Ghost Recon: Breakpoint - E3-Impressionen

Die Wölfe haben uns herausgefordert, deshalb haben wir uns ihnen auf der E3 entgegengestellt.

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Als Ghost Recon: Wildlands 2017 veröffentlicht wurde, durften wir in einem riesigen Bolivien mit drei Freunden (oder KI-Kameraden) ein Drogenkartell zu Fall bringen und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Das Spiel war vollgepackt mit Zeug, das unser Squad erkunden konnte und jetzt ist Ubisoft mit dem Nachfolger Breakpoint zurück, den wir auf der E3 endlich anspielen durften.

Uns wurde sofort klar, dass es sich hier um einen direkten Nachfolger von Wildlands handelt. Das Ballern und die Bewegung weist ganz deutlich auf die Grundlagen von 2017 hin und das dürfte sicher alle Spieler freuen, die Ewigkeiten mit den vielen Herausforderungen Boliviens verbracht haben. Es gibt aber zwei große Unterschiede: Ubisoft hat versucht das Gameplay ein wenig authentischer zu gestalten und deshalb bewegen wir uns ein wenig anders durch die Welt. Steilere Anstiege können zum Beispiel nur noch schwer erklommen werden und wir rutschen Hügel hinab. Ist ein Sprung zu groß, verletzten wir uns dabei. Es ist also klug sich ein wenig Zeit zu nehmen, wenn wir in der Wildnis unterwegs sind.

Natürlich können wir uns auch in den Kämpfen verletzen und das hat Einfluss auf das Gameplay. Es wird schwieriger zu zielen oder wir fangen an zu humpeln, wenn wir getroffen wurden. Es ist wichtig sich dann zurückzuziehen und in Ruhe mit Bandagen und Spritzen zu versorgen. Wilde Schießereien waren zwar schon in Wildlands selten eine gute Idee, in Breakpoint muss wirklich von Anfang an taktisch geplant werden - besonders weil Medizin und Bandagen eine sehr knappe Ressource sind.

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Uns stehen einige neue Werkzeuge zur Verfügung: Ein Schneidbrenner zum Beispiel, der uns durch Zäune bringt, und eine EMP-Granate oder ein Raketenwerfer, die bei großen und störrischen Feinden weiterhelfen. Mehr taktische Möglichkeiten zu haben ist immer schön und es gibt auch die Option einige Dinge selbst herzustellen. Dafür müssen wir nur in unser Zelt, pardon, in unsere Basis schlüpfen. Dort lassen sich Gegenstände craften und wenn wir etwas essen zielt unser Charakter zeitweise etwas präziser oder hat mehr Ausdauer. Wir können natürlich auch in Ruhe vor den Missionen an unserer Klasse und Ausrüstung herumschrauben.

Klassen sind neuerdings nämlich mit dabei und sie decken verschiedene Bereiche ab, wie etwa Stealth, Sturm oder den nützlichen Scharfschützen. Die individuellen Spezialisierungen lassen sich stark unseren jeweiligen Wünschen anpassen, wir dürfen also auch als Sturmsoldat mit einem Scharfschützengewehr umgehen. Es bleibt viel Raum für persönliche Anpassungen, besonders weil jede Klasse ihre eigene Spezialfähigkeit hat. Fury - unser Schleichexperte - kann eine Rauchgranate werfen und aus brenzlichen Situationen fliehen. Das ist sein Trumpf, um schwierige Hinterhalte noch zu drehen.

Wer sich in Wildlands mehr Abwechslung bei den Fahrzeugen gewünscht hat, darf sich freuen, denn in Ghost Recon: Breakpoint stehen Militärfahrzeuge stärker im Mittelpunkt. Wir greifen auf viele gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber zurück, um auf der riesigen Insel Auroa herumzureisen. Es gibt viele Fraktionsmissionen und tägliche Herausforderungen, mit denen wir uns abseits der Hauptkampagne beschäftigen.

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Bei der Kampagne wurde der Story-Fokus noch mal gestärkt und Ubisoft verspricht uns viele Zwischensequenzen. Aktuell zeigen sie ja bereits ausgiebig den Schauspieler Jon Bernthal in der Rolle von Cole D. Walker. Er ist der Antagonist, der früher selbst ein Ghost war. In der Demo bekamen wir nur einen kleinen Einblick in die Geschichte, aber wir konnten erleben, dass Walkers "Wölfe" eine tödliche Gefahr darstellen. Ubisoft hat uns erklärt, dass wir in diesem Spiel die Gejagten sind und nicht die Jäger, daher wird es sicher interessant sein, diese Dynamik selbst zu erleben.

Den Wölfen stehen militärische Ausrüstung und tödliche Drohnen (am Boden sowie in der Luft) zur Verfügung. Die fliegenden Flugeinheiten sind schwer zu treffen und entdecken uns schon aus großer Entfernung, während die rollenden Roboter ordentlich austeilen können. Dann gibt es da auch noch die "Behemoths", die wichtige Punkte auf der Karte kontrollieren und eine echte Herausforderung für unser Squad darstellen.

Der Spielfortschritt wird über alle Modi hinweg geteilt - egal ob PvE oder PvP - und die Inhalte dürften reichlich ausfallen, sobald Breakpoint am 4. Oktober erscheint. Die Story wirkt interessant und dank der neuen Ebenen, die dem grundsätzlichen Gameplay hinzugefügt wurden, dürfte das taktische Vorgehen mit ein paar Kumpels wieder genauso spaßig (und chaotisch) werden, wie bei Wildlands. Uns hat die kurze Demo jedenfalls Spaß gemacht und wir freuen uns auf Auroa.

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