Ghost of Tsushima hat sich in Japan über 1 Million Mal verkauft
Der erste im Ausland entwickelte PlayStation-Titel seit 22 Jahren, dem dieses Kunststück gelungen ist.
Westliche Spiele werden in Japan nur selten zu großen Erfolgen. Schließlich ist es ein Land, das von einem starken Patriotismus geprägt ist, was sich deutlich in den dort konsumierten Medien widerspiegelt. Nationale Spiele sind in der Regel weitaus erfolgreicher als Spiele aus dem Westen.
Die Tatsache, dass Ghost of Tsushima mittlerweile über eine Million Mal innerhalb der Grenzen Japans verkauft wurde, ist wirklich bemerkenswert. Tatsächlich ist das Action-Adventure von Sucker Punch der erste First-Party-PlayStation-Titel seit 22 Jahren, dem dieses Kunststück gelingt – etwas, mit dem sich bisher nur Crash Bandicoot 3 rühmen konnte.
Das verriet der ehemalige PlayStation-Manager Shuhei Yoshida in einem Interview mit der japanischen Publikation AV Watch. Er dachte auch darüber nach, wie Titel wie God of War und Uncharted, obwohl sie weltweite Hits waren, Schwierigkeiten hatten, auf dem japanischen Markt Fuß zu fassen.
Yoshida merkte jedoch an, dass sich das Blatt zu wenden scheint und dass die Wertschätzung für westliche Spiele in Japan wächst. Er persönlich glaubt, dass diese Verschiebung vor allem auf den Aufstieg des Internets und eine abnehmende Abneigung gegen die westliche Kultur zurückzuführen ist. Es ist auch erwähnenswert, dass CERO – die Organisation, die für die Bewertung von Spielen in Japan verantwortlich ist – ihre Vorschriften für westliche Titel leicht gelockert hat.







