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Geforce Now gewinnt Ubisoft, verliert jedoch Xbox Game Studios und Warner Bros.

Die Beziehungen zwischen den Verlagen scheinen über den Erfolg der Dienstleistung zu entscheiden.

Nvidias Streaming-Dienst Geforce Now wurde noch vor Google Stadia und xCloud gestartet und unterscheidet sich deshalb etwas von der Konkurrenz (der Hersteller streamt nur die bereits gekauften PC-Spiele ihrer Kunden). Die Games werden auf Nvidia-Server berechnet und von dort aus direkt auf die Fernseher oder Computer der Abonnenten geschickt. Dafür müssen die entsprechenden Entwickler vorher allerdings ihre Erlaubnis erteilen, was in den letzten Monaten immer wieder zu Streitigkeiten führte.

Firmen wie Activision und Bethesda haben Nvidia die Distributionsrechte bereits entzogen, weshalb sämtliche Spiele der Publisher prinzipiell nicht mehr auf diesem Wege gespielt werden können. Seit diesem Monat weigern sich auch Microsoft, Warner Bros. Entertainment, Codemasters und Klei Entertainment, ihre Titel über die Server des Grafikkartenherstellers laufen zu lassen. Das heißt, dass Titel wie Gears 5, Age of Empires II: Definitive Edition, Mortal Kombat 11, F1 2020 und Mark of the Ninja nicht mehr über Geforce Now ausgeführt werden.

Als Ausgleich konnte das Unternehmen Ubisoft mit an Bord holen, die alle Spiele ihrer beiden erfolgreichen Serien Far Cry und Assassin's Creed via Geforce Now streamen lassen. Es gibt laut Herstellerangabe immer mehr als 100 Unternehmen und Studios, die auf die Technik setzen. 30 der 40 meistgespielten Titel bei Steam stehen neben beliebten Games, wie Fortnite, Destiny 2, CS:GO, Hearts of Iron IV und Mount & Blade II: Bannerlord ebenfalls in Geforce Now zur Verfügung.

Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, sich für den Dienst anzumelden: Free und Founder. Die erste Variante beschränkt die Nutzung auf eine Stunde pro Tag und bietet keinen vorrangigen Zugriff auf die Server an. Die Alternative kostet euch 5 Euro pro Monat, ermöglicht jedoch Raytracing über die Cloud und gibt keine Zeitbegrenzung mehr vor. Außerdem könnt ihr 90 Tage lang testen, doch da laut Herstellerangabe derzeit ein erhöhtes Aufkommen von Neukunden registriert wird, kann sich die Registrierung etwas hinziehen, warnt Nvidia.

Geforce Now gewinnt Ubisoft, verliert jedoch Xbox Game Studios und Warner Bros.


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