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Game Director von Ori nimmt lügende Entwickler ins Visier

Die Spielepresse bekommt ebenfalls ihr Fett weg. Spieler aber auch.

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Update, 14:25 Uhr:
Thomas Mahler hat sich zu dieser Angelegenheit im Nachhinein geäußert, weil sein Kommentar für einige Denkanstöße gesorgt haben dürfte. Er entschuldigt sich bei allen Beteiligten dafür, dass er den falschen Ton für diese Kritik gewählt habe. Der Manager bittet außerdem darum, seine persönlichen Ansichten nicht mit Moon Studio oder dessen Spielen in Verbindung zu bringen. Das komplette Statement des Creative Directors könnt ihr auf Twitter nachlesen.

Originale Meldung:
Die Videospielindustrie ist ein Ort, an dem viel Geld gemacht wird und das bedeutet, dass unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Gamer wollen bestmöglich unterhalten und beschäftigt werden, Entwickler/Publisher verkaufen genau das. Grundsätzlich sollte es also ein Misstrauensverhältnis zwischen diesen beiden Polen geben (an diesem Punkt kommt übrigens die Spielepresse ins Spiel), denn den Verbrauchern stehen nur wenige Optionen zur Verfügung, um sich im Vorfeld der Veröffentlichung Informationen zu einem Produkt einzuholen.

Die Realität sieht natürlich anders aus, denn unsere Welt ist nicht schwarzweiß. Das ist als Ausrede genauso wertlos wie als Entschuldigung für eigene Versäumnisse, deshalb kann es manchmal helfen, sich Luft zu machen und sich auf alte Werte zu besinnen. Jemand der das kürzlich gemacht hat, ist Thomas Mahler, Game Director bei Moon Studios (Ori and the Will of the Wisps). Er verfasste einen langen Beitrag auf Resetera und regt zur Diskussion über Entwickler an, die Spieler und die Presse öffentlich belogen haben.

Grund für seinen aggressiven Ton sind Entwickler wie Peter Molyneux, Sean Murray (No Man's Sky) und kürzlich CD Projekt Red. All diese Parteien haben es nicht für nötig erachtet, die Wahrheit zu sagen, damit ihre Spiele besser aussehen und mehr Platz bekommen, als die Konkurrenz. Das schadet natürlich in erster Linie den anderen Entwicklern, aber auch den Spielern und allen anderen. Trotzdem scheinen das viele Spieler und Teile der Medienlandschaft zu schnell wieder zu vergessen, was Mahler ganz offensichtlich gegen den Strich geht. Wir legen euch den Beitrag auf Resetera ans Herz, da wir mit vielen Punkten übereinstimmen (müssen).

Game Director von Ori nimmt lügende Entwickler ins Visier
Foto: Thomas Mahler.

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