Fuse Games erklärt, warum Star Wars: Galactic Racer keine offene Welt hat
Die Entwickler sind der Meinung, dass eine offene Welt von allem etwas zu viel bietet, was es schwieriger macht, wirklich in die Details einzutauchen.
Mario Kart 8 Deluxe war ein nahezu perfektes Kart-Spiel mit einer unglaublichen Menge an Inhalten, das zudem durchgehend gut gemacht war und von hervorragendem Gameplay abgerundet wurde. Damit ist es das fünftmeistverkaufte Spiel aller Zeiten mit fast 80 Millionen verkauften Exemplaren.
Natürlich war es keine leichte Aufgabe, daran weiterzumachen, und wie immer wollte Nintendo etwas Neues anbieten und entschied sich für eine offene Welt in Mario Kart World. Ein Spiel, das definitiv auch gut ist, aber der Konsens scheint zu sein, dass es seinem Vorgänger nicht ganz mithalten kann.
Ein Rennspiel in einer offenen Welt zu erstellen, hat viele Vorteile und Möglichkeiten, aber auch mehrere Herausforderungen. Als Fuse Games (gegründet von Veteranen des britischen Rennstudios Criterion) sich entschied, in ein Star-Wars-Rennspiel zu investieren, entschieden sie sich, auf die offene Welt zu verzichten und stattdessen auf definierte Strecken zu setzen.
In einem Interview mit IGN erklärt Kreativdirektor Kieran Crimmins, warum sie diesen Weg gewählt haben, und sagt, dass offene Spielwelten zu viel Freiheit und zu viele Optionen bieten, was es schwierig macht, sich auf Expertenniveau wirklich in die Strecken und Spielsysteme einzutauchen:
"Der Grund, warum wir ein streckenbasiertes Rennspiel sind, ist, dass wir diese Wiederspielbarkeitsschleife haben wollten, die sich im Laufe der Zeit erweitert. All diese Vorteile lernen die Menschen auf den Tracks, je mehr sie spielen, je mehr sie spielen, das Handling lernen – diese Vertrautheit macht sie besser, statt nur ein riesiges Buffet, was eine etwas andere Art von 'Spielzeug'-Erlebnis ist."
Crimmins ist der Meinung, dass es den dedizierten Strecken zu verdanken ist, auf denen man sie sorgfältig lernen und die Technik meistern kann, die das Spiel so eng wirken lässt:
"Das ist eine große Konsequenz, viel Action, hohe Wiederspielbarkeit und etwas, das Spielergeschichten schafft, die man in anderen Spielen nicht gesehen hätte. Und ich glaube nicht, dass wir das schaffen könnten, wenn wir hineingehen und sagen würden: Okay, wir machen auch diese Open-World-Sache. Das ist eine ganze Reihe verschiedener Herausforderungen."
Star Wars: Galactic Racer wird später in diesem Jahr für PC, PlayStation 5 und Xbox Series S/X veröffentlicht, wobei das genaue Datum noch nicht bestätigt ist. Letzte Woche wurde ein richtiger Gameplay-Trailer zum Spiel veröffentlicht, und falls du ihn damals verpasst hast oder einfach nur dein Gedächtnis auffrischen möchtest, kannst du ihn dir unten ansehen.



