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Fortnite: Kapitel 2 - Eindrücke aus Season 1

Die dramatische Transformation von Fortnite ist beendet, mittlerweile sind wir uns sicher, dass Chapter 2 Epics Battle-Royale-Phänomen fortführen wird.

Als Fortnite an diesem Wochenende in einem schwarzen Loch verschwand, sind die sozialen Medien durchgedreht. Das Playstation-Netzwerk und der Epic Games Store bekamen technische Probleme aufgrund der Massen an Spielern, die sich das Ereignis live ansehen wollten. Epic hat seinen PR-Stunt perfekt ausgespielt und die Aufmerksamkeit von Spielern und Streamern aufrechterhalten, bis gestern das Kapitel 2 startete - ein Update mit frischen Inhalten.

Wir werden hier keine komplette Liste der Veränderungen abarbeiten, die könnt und solltet ihr lieber direkt beim Hersteller nachlesen. Kapitel 2 stellt eine ein Art Reset dar, was uns ehrlich gesagt beeindruckt hat. Frühere Saisons waren bereits voller Innovationen, aber das hier ist ein echter Hausputz.

Die Karte wurde durch etwas Neues ersetzt. Einige Gebiete, wie etwa Retail Row, sind in frischer Form zurück, aber es gibt auch gänzlich neue Areale, wie einen Strand und eine bayrisch anmutende Stadt. Grundsätzlich gleicht dieses zweite Kapitel der alten Karte, sie ist größtenteils grün, es gibt in der Mitte eine Insel und überall finden sich markierte Orte. Doch aus der Nähe zeigen sich die vielen Veränderungen deutlich.

Das Spiel hat optisch erheblich zugelegt. Alles wirkt flüssiger und auf Hochglanz poliert - das beginnt bei den Charaktermodellen und reicht bis zum Nutzer-Interface. Wenn wir uns an Kapitel 1 zurückerinnern (das ist ja zum Glück noch nicht so lange her und gut dokumentiert), dann zeigt sich, dass zwischen diesen beiden Episoden sprichwörtlich Welten liegen. Das "neue" Fortnite fühlt sich durch seine Helligkeit fast schon radioaktiv an.

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Die neue Karte mischt alt mit neu auf eine Art und Weise, dass es kein völliger Schock für die Spieler sein dürfte. Durch die neuen Locations können auch Neueinsteiger ihren Spaß haben, bevor die alten Hasen wieder jeden guten Spot kennen. Ihr müsst Teile der Karte zuerst aufdecken, in dem ihr sie im Spiel besucht, damit ihr alle Sehenswürdigkeiten und Orte mit Namen angezeigt bekommt. Das ermutigt natürlich dazu, die Karte gründlich zu erforschen, bevor ihr euch auf Feuergefechte konzentriert.

Das Erkunden der neuen Map wird außerdem durch die Battle-Medaillen belohnt, die wir während der Matches verdienen (etwa für Abschüsse oder langes Überleben). Wir könnten aber ehrlicherweise auf das laute Geräusch verzichten, das immer ertönt, sobald wir eine dieser Medaillen verdienen.

In Fortnite: Kapitel 2 gibt es neue Mechaniken: Wer sich gerne in Gebüschen versteckt, kann das jetzt auch in Strohballen oder Müllcontainern tun - allerdings verursacht man verdächtige Geräusche, wenn man dort hinein hüpft. Es gibt eine Bandagen-Bazooka, mit der wir verletzte Teamkameraden heilen können und wir können verwundete Spieler mittlerweile sogar aus der Gefahrenzone tragen, um sie aus der Schusslinie in Sicherheit zu bringen.

Uns hat wirklich beeindruckt, wie stark sich Fortnite seinem sozialen Aspekt widmet. Das Angeln und die Gruppen-Emotes sind lustige Aktivitäten, die uns ein wenig an Destiny erinnern. Außerdem gibt es weitere Albernheiten, denen sich die Spieler widmen können, wenn gerade nicht gegen andere Squads gekämpft wird. Natürlich stehen die Kämpfe immer noch im Mittelpunkt der Spielerfahrung, aber die neuen Features sind nette Kleinigkeiten.

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Neu ist auch der stärkere Fokus auf das Wasser. Früher ging uns das kühle Nass in den Schwimmbecken nur bis zur Hüfte, jetzt können wir überall schwimmen und wie ein Delfin durch die Seen und Teiche springen (was uns natürlich zu einem gut sichtbaren Ziel macht). Es gibt sogar Boote, wodurch sich das Spiel noch wilder anfühlt. In einem Match wurden wir von einem Boot verfolgt, während Raketen neben uns im Wasser einschlugen und in einem anderen Match floh ein Spieler in einem Boot vor unseren Kugeln. Flüsse durchziehen die neue Karte und die Boote eröffnen viele Möglichkeiten zur Fortbewegung, genau wie die Zip-Lines des Stromnetzes.

Es gibt jetzt ein Upgrade-System für die Waffen, die wir Werkbänken verbessern können (die stehen überall herum). Wir sind also nicht mehr ausschließlich auf gutes Loot aus Kisten angewiesen, um uns mit anderen zu streiten. Mit all der Ausrüstung, die seit der Veröffentlichung von Fortnite dazugekommen ist (einiges wurde zum Glück verworfen) ist die Abwechslung wirklich groß.

Kapitel 2 ist also immer noch das Fortnite, das wir jetzt schon einige Zeit lang kennen. All die kleinen Dinge, neben der fetten neuen Karte und den optischen Verbesserungen, machen das Ganze einfach noch besser. Epic kehrt zurück zu seinen Aufbau-Wurzeln und die neue Karte ist ein tolles Fundament für die verrückten und wunderbaren Ideen, die das Studio ohne Frage für die nächsten Saisons plant.

Mit mehr Möglichkeiten an Loot und Erfahrung zu gelangen und dem neuen Fokus auf soziale Aspekte ist Fortnite in einer wirklich starken Position. Mit dem großartigen PR-Stunt hat Epic die Fans wieder angelockt, bevor sie in die neue, coole Version des Spiels springen konnten. Neueinsteiger dürften davon nicht abgeschreckt werden und die Veteranen freuen sich auf interessante Überraschungen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bevor Fortnite die Ideen ausgehen...

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