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Ford spricht mit uns über die Entwicklung des physischen P1-Simracing-Autos

Ford macht klar, dass sie die Gaming-Szene wahrnehmen.

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Einer unser Höhepunkte des diesjährigen Gamergy-E-Sports-Events in Madrid war die Möglichkeit, hinter dem Steuer des "Ford P1" zu sitzen, das vom E-Sport-Team Fordzilla zum Training genutzt wird. Dabei handelt es sich um ein lebensgroßes Simracing-Modell, das auf dem zuvor vorgestellten virtuellen Auto des Herstellers basiert. Der GT-Sportwagen ist in erster Linie eine physische Kabine, die von einer Simulationssoftware von HP angetrieben wird. Darin spielen die Athleten eine modifizierte Version von Rfactor 2.

"Das virtuelle Auto war eigentlich zu breit, also passte es nicht in den Truck", erinnert sich Design-Director Amko Leenarts von Ford Europa, als wir ihn darauf angesprochen haben, welche Optimierungen nötig waren, um das physische Auto zu verwirklichen. "Es war breiter als der Transportwagen, also mussten wir es etwas schmaler machen. Wir konnten es ja in der virtuellen Welt so breit machen konnten, wie wir wollten."

Auch die Kabine selbst, die Pedale und das Lenkrad mussten angepasst werden, um die Aerodynamik der beweglichen Komponenten zu steigern. Dennoch sei das Design der Innenausstattung im Kern beibehalten worden, beschwört der Manager. Die Karosserie von Team Fordzillas P1-Wagen erinnert äußerlich an den Ford GT (2017), der 2015 zum Coverstar von Forza Motorsport 6 wurde. Leenarts bezeichnet die Vorlage als visuellen "Höhepunkt" der Ford-Sportwagen.

"Wir wussten, dass E-Sport fast wichtiger ist als echter Motorsport."

Tatsächlich konnten die Fans von Ford in Umfragen über Design-Entscheidungen abstimmen und somit Einfluss darauf nehmen, welche Räder und Sitze verbaut werden sollten. Aus den Anforderungen der Community haben die verschiedenen Design-Zentren des Herstellers in einem Wettbewerb mehrere Konzeptzeichnungen angefertigt.

„Wir haben Team Fordzilla vor über drei Jahren gegründet und wussten, dass es fast wichtiger ist, im E-Sport vertreten zu sein als im echten Motorsport. Aber wir wollten unbedingt beides und [deshalb] war es unser Ziel, diesen ultimativen Sportwagen für die Teammitglieder von Team Fordzilla zu bauen [...]. Wir haben es gemeinsam mit der Gaming-Community für die Gaming-Community entwickelt."

Von Leenarts wollten wir abschließend noch erfahren, welche weiteren Pläne der Automobilhersteller in Sachen Gaming verfolg. Der Design-Director erklärte uns: „Wir bei Ford haben eine viel größere Gaming-Strategie. [...] Wir haben gerade den Bronco in Forza Horizon 5, den F-150 und den [Mustang] Mach-E in Rocket League eingeführt, sind also definitiv in verschiedenen Spielen präsent."

Übrigens, der Junge, den ihr im Video hinter dem Fanatec-Podium-DD-Lenkrad im P1 seht, ist Abel Torres, der spanische Simracing-Champion im Alter von zehn Jahren.

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