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Final Fantasy VII: Remake

Final Fantasy VII: Remake - E3-Präsentation

Nach vielen Jahren hatte die Wartezeit zumindest für uns ein erstes Ende. Worauf dürft ihr euch beim Remake von Final Fantasy VII einstellen?

2015 gab es ein Gerücht, laut dem Square Enix an einem Remake ihres legendären Rollenspiels Final Fantasy VII aus dem Jahre 1997 arbeiten würde. Damals hat niemand an dieses "Wunschdenken" geglaubt, doch während der E3-Show kündigte Adam Boyes von Sony Interactive Entertainment an, dass der Traum tatsächlich Realität werden würde. Das originale Trio um Yoshinori Kitase, Tetsuya Nomura und Kazushige Nojima sei zurück und würde an einer völlig neuen Version des beliebten siebten Kapitels arbeiten, versprachen das Unternehmen.

Seitdem sind vier Jahre vergangen und im Internet haben sich spitzfindige Sticheleien über
Verzögerungen, mögliche Abbrüche oder Neustarts der Entwicklungsarbeiten gehäuft. Daraufhin haben die Japaner im Mai einen Teaser für die E3 veröffentlicht. Endlich würde die Welt erleben, woran Kitase und seine Kollegen die letzten vier Jahre gearbeitet haben.

Square Enix hat uns und ein paar ausgewählte Journalisten zu einer persönlichen Präsentation mit Herrn Kitase eingeladen. Das Event begann mit einer kleinen Einführung zu den wichtigsten Punkten aus der Pressekonferenz der vorangegangenen Nacht. Wir wurden noch einmal daran erinnert, dass die Inhalte von Final Fantasy VII: Remake zwei komplette Blu-rays füllen würden, dass Midgar im Mittelpunkt stehen werde und die grundsätzlichen Gameplay-Mechaniken wurden vorgestellt.

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Das Rollenspiel wurde in mindestens zwei Teile aufgeteilt, aber Kitase hat uns versichert, dass bereits am zweiten Teil gearbeitet werde. Dann ging die Präsentation mit einer originalgetreuen Nachbildung des Intros weiter. Unser Protagonist Cloud hatte seinen legendären Auftritt auf dem Bahnsteig neben dem Mako-Reaktor. Im Gegensatz zum Original, fühlt sich die Umgebung des Bahnhofs jetzt lebendig an und kann mittlerweile frei erkundet werden - kaum vergleichbar mit den vorgerenderten Bildern aus 1997 -

Obwohl das Spiel 1997 noch keine richtige Sprachausgabe hatte, gab es trotzdem schon ein paar legendäre Sprüche und Ausrufe, die auch im Remake enthalten sind. In den Zwischensequenzen haben wir Barrets verrückten Geschichten über den Planeten gelauscht und Jesse dabei zugehört, wie sie sich mit Biggs über Cloud unterhaltet. Die alten Fans werden diese Dialoge sicher mitsprechen können und es dürfte ein magischer Moment für alle Spieler, die mit diesen Charakteren aufgewachsen sind, sein, wenn sie die Stimmen zum ersten Mal selbst zu hören bekommen.

Das Gleiche dürfte wohl auch beim Thema Musik gelten. Final Fantasy VII: Remake bietet einen tollen Mix aus dem klassischen Soundtrack und ihrer moderneren Interpretation. Laut Kitase war es eine echte Herausforderung die Musik für die Neuauflage zu komponieren, denn im ursprünglichen Spiel gab es eine strikte Trennung zwischen Oberwelt und den Kämpfen. Wenn wir im Remake eine Schlacht beginnen, fehlt die reine Kampfmusik und stattdessen hören wir eine intensivere Version, des gerade laufenden Songs.

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Square Enix hat sich dazu entschieden, sich von den klassischen rundenbasierten Kämpfen zu verabschieden und nachdem wir das Spiel selbst angespielt haben, sind wir ziemlich zuversichtlich, dass die actiongeladenen Gefechte noch genügend Elemente eines rundenbasierten Systems aufweisen, um dem Original gerecht zu werden. Während der Kämpfe können wir zwischen einem langsamen, taktischen Vorgehen und völliger Action wechseln - quasi eine komplexere Version des Systems aus Kingdom Hearts II.

Uns hat die langsamere Vorgehensweise besser gefallen, denn sie fängt den Geist des Originals einfach besser ein. In der Hitze des Gefechts können die Spieler mit dem Quadrat-Knopf frei angreifen und die taktische Zeitlupe auslösen, wenn sie genug ATB-Punkte (das steht für Active Time Battle) gesammelt haben. Sobald die Zeit verlangsamt wird kann Cloud eine Reihe von Zaubern und Fähigkeiten auslösen, um den Gegnern ernsthaften Schaden zuzufügen.

Kitase und sein Team nutzten diese Präsentation, um Clouds unterschiedliche taktische Modi zu erklären - ein Detail, das auf der Konferenz nicht erwähnt wurde. Im „Punisher"-Modus sind unsere Attacken tödlicher, dafür aber auch deutlich langsamer, als im „Operative"-Modus. Zwischen dieser Kampfhaltung kann nicht nur Cloud wechseln, jeder Charakter wird seine eigenen Kampfzustände haben, die sich stark voneinander unterscheiden sollen. Wir haben das Spiel selbst ausprobiert und uns mit den Details der Steuerung und den Taktiken vertraut gemacht, was ehrlich gesagt nicht ganz leicht war. Aber nach einer Weile werden die Kämpfe sehr befriedigend, obwohl die Kampfmodi noch kein Bestandteil der Demo waren.

Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir von Final Fantasy VII: Remake gesehen und gehört haben. Midgar und die Charaktermodelle sind in dem neuen Abenteuer ein toller Anblick, die Aufmerksamkeit für Details ist hervorragend und das Gameplay eine echte Freude. Wenn die E3-Demo ein Indikator dafür war, was das fertige Spiel bieten wird, dann kann der Mai 2020 gar nicht schnell genug kommen.

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