Epstein-Akten deuten darauf hin, dass Prinz Andrew Hilfe suchte, um "unangemessene Freunde" zu finden
Neu veröffentlichte Dokumente aus den Jeffrey-Epstein-Akten scheinen zu zeigen, dass Prinz Andrew Ghislaine Maxwell bittet, Treffen mit "unangemessenen Freunden" zu arrangieren.
Neu veröffentlichte Dokumente aus den Jeffrey-Epstein-Akten scheinen zu zeigen, dass Prinz Andrew Ghislaine Maxwell bat, bei der Organisation von Treffen mit "unangemessenen Freunden" zu helfen, was seine Beziehung zu dem verurteilten Sexualstraftäter und dessen Komplizen weiter beleuchtet.
Die bisher größte Veröffentlichung von Epstein-bezogenen Akten enthält E-Mails aus den Jahren 2001 und 2002 zwischen Maxwell und einem Korrespondenten, der nur als "A" identifiziert wird und offenbar Andrew ist. Die Nachrichten, die während Andrew in königlichen Residenzen, darunter Balmoral, verfasst wurden, beziehen sich auf soziale Arrangements mit jungen Frauen, die als "freundlich, diskret und unterhaltsam" beschrieben wurden.
"Einige neue unangebrachte Freunde"
In einer E-Mail vom August 2001 fragt "A" Maxwell, ob sie ihm "einige neue unangemessene Freunde" gefunden habe. In späteren Gesprächen spricht Maxwell darüber, Treffen mit "Mädchen" während einer geplanten Reise nach Peru im Jahr 2002 zu organisieren. Andrew antwortet, indem er den Beteiligten für ihre "Freundlichkeit und Großzügigkeit" dankt und sagt, dass er die Vorbereitungen ganz ihnen überlässt.
Maxwell, die eine 20-jährige Haftstrafe wegen Menschenhandels verbüßt, schrieb ebenfalls darüber, Andrew nur Menschen vorgestellt zu haben, denen sie "vertrauen" konnte. Fotos zeigen Andrew später auf einem offiziellen Besuch in Peru um diese Zeit.
Die Akten zeigen außerdem, dass das FBI versuchte, Andrew zu Verbindungen zu einem weiteren Sexualstraftäter, Peter Nygard, zu befragen und dass die Londoner Metropolitan Police kürzlich die US-Behörden kontaktiert hat, um zu fragen, ob Ermittlungen gegen Andrew noch offen sind. Andrew hat wiederholt Fehlverhalten bestritten und im Oktober erklärt, er "vehement bestreite" Vorwürfe, die mit Epstein in Verbindung stehen.
