Eine neue Studie aus Hongkong beleuchtet die Risiken von Binge-Gaming bei Schulkindern
Jungen neigen eher dazu, Spiele zu bingen, aber Mädchen empfinden es sozialer.
Es ist wahrscheinlich nicht verwunderlich, dass exzessives Spielen schädlich sein kann. In einer von PLOS One veröffentlichten Studie untersuchten Forscher die Spielgewohnheiten von Schulkindern in Hongkong. Sie untersuchten insbesondere, wie viele von ihnen ungesund viel Spielzeit verbringen und welche Folgen dies haben könnte. Die vollständige Studie können Sie hier lesen.
Die Forscher fanden unter anderem heraus, dass Jungen höhere Raten an Binge-Gaming aufwiesen als Mädchen. Interessanterweise berichteten weibliche Binge-Gamer von größerer Einsamkeit und geringerer sozialer Unterstützung, was auf einen geschlechtsspezifischen sozialen Einfluss hindeutet. Während sich das Konzept des "Binge-Gamings" noch in einem frühen Stadium der akademischen Forschung befindet, bieten die Ergebnisse eine Grundlage für zukünftige Forschungen über sein Potenzial als diagnostisches Kriterium, seine Rolle bei der Internet-Gaming-Störung (IGD) und seine akademischen, sozialen und gesundheitlichen Folgen.
Die Studie unterstreicht, dass das Feld noch relativ unerforscht ist und dass weitere empirische Arbeiten erforderlich sind. Gleichzeitig betont sie die Unterschiede zwischen der Art und Weise, wie Jungen und Mädchen von problematischem Spielen betroffen sind, was darauf hindeutet, dass möglicherweise geschlechtsspezifische Interventionsansätze erforderlich sind. Die Forschung ist neu und es lohnt sich, sie vollständig zu erkunden, wenn Sie sich für das Thema interessieren. Und wenn Sie jemanden kennen, der mit Spielsucht zu kämpfen hat, steht Ihnen heute professionelle Hilfe zur Verfügung.
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