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Dune: Spice Wars

Dune: Spice Wars schöpft sein Potential noch nicht voll aus

Das Spice muss fliessen.

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Dune ist spätestens seit Denis Villeneuves Kinofassung von Frank Herberts legendärem Sci-Fi Roman „Der Wüstenplanet" wieder in aller Munde. Es ist also kein Wunder, dass Dune auch in anderen Medien mehr Aufmerksamkeit bekommt. Morgen wird Dune: Spice Wars im Early Access via Steam veröffentlicht. Ich hatte schon vorab die Gelegenheit mir den 4X Strategietitel etwas genauer anzuschauen.

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In einem 4X-Spiel folgen wir natürlich nicht der individuellen Geschichte von Paul Atreides, sondern übernehmen die Führung von einer der vier Fraktionen (Haus Atreides, Haus Harkonnen, die Fremen oder die Schmuggler) um Arrakis unter unsere Kontrolle zu bringen. Dafür müssen wir unser Reich vergrößeren, die Umgebung erkunden und Dörfer einnehmen und dabei politisch und militärisch unsere Gegner in Schach halten.

Eine Art abgespeckte Version von Civilization, denn Dune: Spice Wars hat doch wesentlich weniger Inhalte und bietet weniger Möglichkeiten. Trotzdem müssen viele Dinge beachtet werden, wie etwa unsere Solari (die Währung des Imperiums, die wir für eigentlich alles brauchen), unsere Truppenstärke und Bevölkerung, Wissen, Einfluss, Wasser und noch einiges mehr. All diese Faktoren brauchen unsere Aufmerksamkeit und wir müssen unsere Ressourcen im Auge behalten. Und dann ist da ja noch das Spice, denn CHOAM (eine Kooperation von Imperator, den großen Häusern, der Gilde und den Bene Gesserit) erwartet regelmässige Lieferungen. Das Spice muss fliessen.

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Dune: Spice WarsDune: Spice Wars

Dune: Spice Wars konzentriert sich eher auf die politischen Aspekte. Es gibt aber auch Kämpfe. Ihr braucht eine Armee um Dörfer einzunehmen, euer Reich zu vergrößern und natürlich auch, um eure Grenzen zu verteidigen. Aber Vorsicht: Wenn ihr zu schnell und aggressiv expandiert und dabei die anderen Aspekte vernachlässigt, dann verschlingt euch Arrakis mit Haut und Haar. Egal ob ihr nicht genug Spice-Harvester habt, um euren Verpflichtungen gegenüber CHOAM nachzukommen oder nicht genug Ressourcen, um eure Fraktion zu unterstützen, was eine Rebellion auslösen kann - ihr müsst wie ein großer Anführer vorausplanen.

Dune: Spice Wars

Die Fremen spielen sich schwer, weil ihnen verschiedene Boni fehlen, die auf der politischen Bühne hilfreich wären. Sie haben fast keinen Einfluss auf das Konzil des Landsraad und hier bestimmen die Vertreter der Fraktionen über die nächste Legislatur-Periode. In einem Moment ist Wasser noch 50 Prozent billiger und plötzlich kostet es dann wieder 30 Prozent mehr oder der Preis für die Ausbildung eurer Armeen verdoppelt sich schlagartig. Die anderen Fraktionen können solche Dinge besser zu ihren Gunsten beeinflussen. Dem Haus Atreides stehen ganz andere Möglichkeiten offen, weil Herzog Leto viele passive Boni mitbringt, die ihm helfen die Abstimmungen im Landraad zu beeinflussen.

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Dune: Spice WarsDune: Spice Wars
Dune: Spice WarsDune: Spice Wars

Unter der Oberfläche geht einiges vor und wir dürfen kein Element aus den Augen verlieren. Gleichzeitig sind die Kämpfe recht eingeschränkt und langweilig. Wir erteilen einfache Befehle und die K.I. trifft eher fragwürdige Entscheidungen. Der Erkundungsaspekt ist relativ reizlos, weil es eigentlich keinen Grund gibt, das nicht von Ornithopern automatisch erledigen zu lassen.

Das Spiel hat viele schöne Elemente und einiges an Potential, aber in seiner Early Access-Phase ist Dune: Spice Wars noch recht mager. Es sieht toll aus, es spielt sich wirklich gut und es fängt die Atmosphäre von Arrakis und Herberts einzigartigen Sci-Fi Universum grossartig ein. Ich will das Spiel unbedingt im Auge behalten und genau beobachten, wie sich Dune: Spice Wars weiter entwickelt.

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