Dies ist die improvisierte Antwort des niederländischen Militärs auf die zunehmenden Drohnenbedrohungen
Die fortschrittlichen Skyranger 30-Kanonen des Landes sollen 2028 erscheinen.
Drohnen haben in den letzten Wochen in ganz Europa für Schlagzeilen gesorgt. Summen über Flughäfen, Militärbasen oder kritischer Infrastruktur. Es dauert jedoch Zeit, hochentwickelte Luftabwehrsysteme zu liefern, die in der Lage sind, sie abzuschießen. Deshalb greift das niederländische Militär zu einer provisorischen Lösung: einem improvisierten, mobilen Anti-Drohnen-System, das aus bestehenden gepanzerten Fahrzeugen, ferngesteuerten Geschützen und Schlachtfeldsoftware gebaut ist.
Die Übergangslösung soll Infanterieeinheiten eine Möglichkeit geben, niedrig fliegende Drohnen lange vor der Ankunft der fortschrittlichen Skyranger 30-Kanonen des Landes im Jahr 2028 zu verfolgen und zu bekämpfen. Beamte sagen, der Ansatz sei aus Notwendigkeit entstanden, als Reaktion auf die wachsende Drohnenbedrohung, die erhebliche Störungen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine und im niederländischen Luftraum verursacht hat.
Das System wird eine ferngesteuerte Waffenstation an Radpanzerung anbringen und sie mit Kampfmanagement-Tools integrieren, wodurch die Truppen einen Schutz erhalten, den sie derzeit nicht haben. Obwohl das Verteidigungsministerium nicht bekannt gegeben hat, wie viele gebaut werden oder wann sie genau eingesetzt werden, steht das Projekt neben umfassenderen Investitionen in Radare, Abfangdrohnen, fahrzeugmontierte C-UAS-Bausätze und marinebasierte "Hard-Kill"-Systeme.
Staatssekretär für Verteidigung Gijs Tuinman:
"Die Bedeutung von Anti-UAS-Fähigkeiten zur Bekämpfung unbemannter Systeme ist beträchtlich. Das Verteidigungsministerium investiert daher in zusätzliche C-UAS-Ressourcen und zieht dabei die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine ein."
"Es besteht daher eine Fähigkeitslücke zwischen einerseits dem Schutz von Einheiten, die selbst kein kinetisches System zur Zerstörung unbemannter Luftsysteme haben, und andererseits dem Aufbau einer geschichteten Selbstverteidigung von Kriegsschiffen, um die Nahkampfwaffen- und Soft-Kill-Systeme zu ergänzen."
"Ein Verteidigungssystem gegen mittelstreckige Bedrohungen durch unbemannte Systeme ist daher dringend erforderlich, um die Überlebensfähigkeit unserer Segeleinheiten zu erhöhen."
Für den Moment bietet diese improvisierte Lösung eine entscheidende Übergangslösung, indem das niederländische Militär Drohnen einen Schritt voraus ist, während fortschrittlichere Lösungen auf dem Weg sind.
Weiterführende Literatur:
- Drohnensichtungen erzwingen einen stundenlangen Stillstand am Flughafen Eindhoven.
- Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links: hier und hier (via Defense News).

