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Die US-Regierung verklagt Adobe

Für sein heimtückisches Abonnementmodell, das "die bei der Kündigung anfallende Gebühr für die vorzeitige Kündigung nicht ordnungsgemäß offenlegt".

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Ein unfaires Abo-Modell, das umständlich abzuschaffen ist und dem Nutzer bei vorzeitiger Kündigung auch eine Strafe auferlegt, sind nur einige der Gründe für die Klage, die die US-Regierung nun gegen Adobe eingereicht hat.

Die Klage beschreibt, wie Adobe sich aktiv dafür entschieden hat, seinen Verbrauchern durch eine heimtückische Vereinbarung zu schaden, die zu Tausenden von Dollar an zusätzlichen Kosten für Unvorsichtige führen kann.

"Adobe versteckt die Bedingungen seines jährlichen, kostenpflichtigen Monatsplans im Kleingedruckten und hinter optionalen Textfeldern und Hyperlinks. Dabei versäumt es das Unternehmen, die bei der Kündigung anfallende Gebühr für die vorzeitige Kündigung, die sich auf Hunderte von Dollar belaufen kann, ordnungsgemäß offenzulegen."

Darüber hinaus wird auch direkt Kritik an mehreren hochrangigen Beamten innerhalb des Unternehmens geübt, die als treibende Kraft hinter diesen hässlichen Tricks bezeichnet werden. Samuel Levine von der Federal Trade Commission beschreibt die Situation wie folgt:

"Adobe hat Kunden durch versteckte Gebühren für die vorzeitige Kündigung und zahlreiche Kündigungshürden in Jahresabonnements gelockt. Die Amerikaner sind es leid, dass Unternehmen den Ball bei der Anmeldung zum Abonnement verstecken und dann Straßensperren errichten, wenn sie versuchen, zu kündigen."

Die US-Regierung hat seit letztem Jahr eine laufende Untersuchung speziell gegen Adobe, und das Unternehmen ist auch in der EU wegen seines Geschäftsmodells in die Kritik geraten.

Verwenden Sie das Produktportfolio von Adobe und wie beurteilen Sie das Abonnementmodell?

Die US-Regierung verklagt Adobe


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