Die Ukraine verhaftet zwei russische Spione, die Schäden an Oreshnik-Raketen inspizieren
Das Land gibt an, zwei Spione festgenommen zu haben, die an der Beurteilung der Schäden durch den ballistischen Raketenangriff Oreshnik in Lwiw beteiligt waren.
Die Ukraine gibt an, zwei russische Spione festgenommen zu haben, die an der Beurteilung der Schäden durch den ballistischen Raketenangriff von Oreshnik in Lwiw durch Moskaus beteiligt waren. Die Festnahmen wurden am Donnerstag vom ukrainischen Sicherheitsdienst, der SBU, bekannt gegeben.
Zu den Verdächtigen gehören ein 64-jähriger Mann aus Mukatschewo im Südwesten der Ukraine und sein 22-jähriger arbeitsloser Nachbar aus derselben Region. Die ukrainischen Behörden erklärten, beide arbeiteten für den russischen Militärgeheimdienst, die GRU.
Laut SBU reiste der jüngere Mann kurz nach dem Raketenangriff am 9. Januar nach Lwiw, machte Fotos von beschädigten Standorten und notierte Koordinaten auf Google Maps. Der ältere Mann, der in Mukatschewo blieb, sammelte die Informationen und gab sie an russische Betreuer weiter.
Der ukrainische Geheimdienst erklärte, der 64-Jährige sei aus der Ferne rekrutiert worden und die Daten seien für russische psychologische Operationen und die Planung zukünftiger Angriffe in der Region bestimmt. Beide Männer wurden gleichzeitig festgenommen, einer zu Hause und der andere am Raketeneinschlagsort.
Die Oreshnik-Rakete, die erstmals im November 2024 im Kampf eingesetzt wurde, ist ein nuklearfähiges, mittelreichweitiges System mit MIRVs, das mehrere Submunitionen mit extrem hoher Geschwindigkeit tragen kann. Die russischen Behörden haben sich zu den Festnahmen nicht öffentlich geäußert...
