Die Nintendo-Legende wollte nicht an The Legend of Zelda: A Link to the Past
Takaya Imamura war nicht erfreut darüber, dass er an dem Spiel arbeiten musste.
Takaya Imamura arbeitete zwischen 1989 und 2021 bei Nintendo. In dieser geschichtsträchtigen Karriere entwickelte er ikonische Charaktere, wie sie in F-Zero enthalten sind, sowie die meisten Nebencharaktere in den Star Fox-Spielen. Während einige es für einen Traum halten, an einem Nintendo-Titel zu arbeiten, war Imamura nicht besonders erfreut darüber, an The Legend of Zelda: A Link to the Past arbeiten zu müssen.
"Um ehrlich zu sein, als ich gefragt wurde, ob ich im Zelda-Team aushelfen möchte, war ich nicht allzu erfreut darüber." Imamura erzählte EDGE (via NintendoEverything). "Ich wollte das eigentlich nicht, und der Grund dafür war, dass ich das Spiel als Spieler genießen wollte, wenn es fertig war. Ich kann mich noch heute an dieses Gefühl erinnern. Ich erinnere mich auch daran, dass das Debugging, die Qualitätssicherung, wirklich schwierig war, da man immer wieder das Gleiche tun musste."
"Ich will dieses Spiel immer noch nicht spielen - die Tests waren so schwierig", fuhr er fort. "Selbst jetzt, wenn ich nur für eine Minute oder so ins Spiel einsteige, kommt das Gefühl zurück. Es ist wie PTBS oder so."
Imamura arbeitete auch an Majora's Mask, einem Titel, den er wiederum lieber als Spieler denn als Entwickler erlebt hätte. Trotzdem blieb er danach noch viele Jahre bei Nintendo und verließ das Unternehmen erst im Jahr 2021. Vielleicht war also nicht alles so schlimm, wie es schien.




