Die NASA erwägt eine vorzeitige Rückkehr von der ISS nach medizinischer Bedenken des Astronauten
Sie prüfen die Möglichkeit, eine Mission an Bord der Internationalen Raumstation abzubrechen, nachdem ein Besatzungsmitglied ein nicht näher bezeichnetes medizinisches Problem entwickelt hat.
Die NASA prüft die Möglichkeit, eine Mission an Bord der Internationalen Raumstation abzubrechen, nachdem ein Besatzungsmitglied ein nicht näher bezeichnetes medizinisches Problem entwickelt hat, was die Behörde dazu veranlasst hat, einen geplanten Weltraumspaziergang abzusagen.
Die Raumfahrtbehörde erklärte, der Astronaut sei in stabilem Zustand und betonte, dass alle Optionen geprüft werden, einschließlich einer vorzeitigen Rückkehr der Crew-11-Mission – ein Schritt, der in NASA-Operationen ungewöhnlich, aber nicht beispiellos ist.
Die Sorge kam am Mittwochnachmittag auf, was die NASA dazu veranlasste, einen 6,5-stündigen Weltraumspaziergang abzusagen, der von Kommandant Mike Fincke und Flugingenieurin Zena Cardman durchgeführt werden sollte. Die Aufgabe hätte darin bestanden, externe Hardware im orbitalen Labor zu installieren.
Crew-11, die im August gestartet wurde, besteht aus zwei US-Astronauten, einem japanischen Astronauten und einem russischen Kosmonauten, und sollte ursprünglich etwa im Mai zur Erde zurückkehren. Astronauten auf der ISS absolvieren typischerweise sechs- bis achtmonatige Rotationen und haben während des Orbits Zugang zu begrenzten medizinischen Ressourcen.
Medizinische Fragen rund um Astronauten werden selten öffentlich diskutiert, was die langjährige Politik der NASA zum Schutz der Privatsphäre der Besatzung widerspiegelt. Obwohl Weltraumspaziergänge routinemäßig sind, sind sie körperlich anstrengend und bergen inhärente Risiken, weshalb die Gesundheit der Besatzung ein entscheidender Faktor für die Missionsplanung ist.
