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Diablo II

Diablo II: Entwickler hakt Crunch vom Originalspiel ab

20 Jahre ist das alles her, aber es scheint bleibenden Eindruck bei den Betroffenen hinterlassen zu haben.

  • Jonas Mäki

Die schlechten Arbeitsbedingungen der Spielebranche standen in den letzten Jahren häufiger im Mittelpunkt der Berichterstattung, denn die Entwickler sind oftmals die Leidtragenden schlechter Personalrichtlinien. Kürzlich hat sich der Schöpfer der Diablo-Reihe, David Brevik, an den Arbeitsprozess von Diablo II zurückerinnert und sehr tief blicken lassen. Das Spiel sollte Ende 1999 auf den Markt gebracht werden und aufgrund von mehreren Schwierigkeiten (der Titel wurde schon zu diesem Zeitpunkt um Online-Gameplay herum aufgestellt, was entsprechend neuartig war) begann die Crunch-Phase bereits über ein Jahr vor der Veröffentlichung.

"Niemand wollte das, aber es war so, wie es damals war. Es ist keine gute Entscheidung und ich empfehle sie niemanden. Das hat mich viel gekostet, es hat uns alle viel abverlangt. Aber es war, was es eben war. Wir haben gecruncht."

Brevik schätzt, dass er in diesem Zeitraum ca. zwölf Stunden am Tag im Büro verbracht hat - einschließlich der Wochenenden. Das Management verteilte Schlafsäcke an die Mitarbeiter, damit sie die Nacht im Büro verbringen konnten und sich etwaige Fahrtwege sparen. Wir drücken die Daumen, dass diese Praxis der Vergangenheit angehört, da Diablo IV aktuell entwickelt wird.

Diablo II
HQ

Quelle: GamesIndustry.

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