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Weltnachrichten

Deutschland strebt engere wirtschaftliche Beziehungen zu China an

Merz fordert während seines Besuchs in Peking eine gerechtere Zusammenarbeit.

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Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, Deutschland wolle die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China vertiefen und gleichzeitig fairen Wettbewerb und offene Kommunikation sicherstellen, als er den chinesischen Premier Li Qiang zu Beginn eines Besuchs in Peking traf, der darauf abzielte, die Beziehungen wiederherzustellen.

Merz räumte "spezifische Bedenken" in der Beziehung ein, da deutsche Unternehmen mit zunehmendem Wettbewerb und einem zunehmenden Handelsungleichgewicht zu kämpfen haben. China war im vergangenen Jahr Deutschlands größter Handelspartner, aber der Druck in Berlin auf eine ausgewogenere Partnerschaft wächst.

Merz:

Wir haben sehr spezifische Bedenken bezüglich unserer Zusammenarbeit, die wir verbessern und fair gestalten wollen.

Li Qiang:

China und Deutschland, als zwei der größten Volkswirtschaften der Welt und bedeutende Länder mit bedeutendem Einfluss, sollten unser Vertrauen in die Zusammenarbeit stärken, gemeinsam den Multilateralismus und den Freihandel schützen und sich bemühen, ein gerechteres und gerechteres globales Governance-System aufzubauen.

Dann sagte Merz auf X:

Eine faire, verlässliche Partnerschaft auf Augenhöhe: Dieses Angebot nehme ich mit nach China. Dort werde ich Ansichten über die großen Chancen austauschen, die unsere Zusammenarbeit eröffnet – in einem konstruktiven Dialog, insbesondere zu Fragen unserer wirtschaftlichen Beziehungen.

Ungefähr 7.500 Kilometer liegen zwischen Berlin und Peking. Eine Distanz, die wir seit vielen Jahren gerne überbrücken wollten. Es ist mir sehr wichtig, unsere diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen aufrechtzuerhalten und zu vertiefen. Damit das gelingt, brauchen wir offene Kommunikationskanäle.



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