Deutschland genehmigt 50 Milliarden Euro Verteidigungsausgaben-Blitz
Deutschland hat rund 50 Milliarden Euro an neuen Militärausgaben genehmigt.
Deutschland hat in seinem jüngsten Verteidigungsfinanzierungspaket rund 60 Milliarden Dollar an neuen Militärausgaben genehmigt, was das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Wiederaufrüstung seit Russlands Invasion in der Ukraine unterstreicht.
Am Mittwoch genehmigte der parlamentarische Haushaltsausschuss 30 bedeutende Verteidigungsbeschaffungsprojekte im Wert von rund 50 Milliarden Euro (59 Milliarden US-Dollar), womit die Gesamtzahl der deutschen Verteidigungsgenehmigungen für 2025 auf rekordverdächtige 103 Projekte im Wert von 83 Milliarden Euro (97,5 Milliarden US-Dollar) stieg. Der Anstieg begrenzt drei Jahre Ausgaben, die nun die vorherigen acht Jahre zusammen übersteigen.
"Wir meinen es ernst damit, unsere Bundeswehr so auszurüsten, dass sie mächtig und widerstandsfähig ist, und das so schnell wie möglich", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius und bezeichnete das Tempo der Genehmigungen als Beweis dafür, dass die Regierung angesichts zunehmender Sicherheitsbedrohungen "zusammenhält".
Das Paket enthält Folgendes:
Zu den Flaggschiffprojekten gehört SPOCK, ein taktisches Radarsatellitensystem, das von Rheinmetall und dem finnischen Unternehmen Iceye entwickelt wurde. Mit einem Wert von bis zu 2,7 Milliarden Euro wird das System der neuen deutschen Panzerbrigade in Litauen rund um die Uhr Allwetterüberwachung mittels KI-gestützter Analyse zur Erkennung feindlicher Aktivitäten bieten.
Das Paket umfasst außerdem erweiterte Beschaffung von Puma-Infanteriekampffahrzeugen, Upgrades des Patriot-Luftabwehrsystems, zusätzliche IRIS-T-Raketen, neue TAURUS NEO-Standoff-Waffen für Eurofighter-Jets, Torpedos für U-Boote der nächsten Generation sowie weitere Start- und Abfangwerfer für das israelisch hergestellte Arrow-Raketenabwehrsystem.
Trotz vorläufiger Haushaltsregeln hat Deutschland die Maßnahmen mit seit 2022 eingeführten Beschaffungsverfahren mit optimierten Beschaffungsverfahren durchgesetzt. Zwischen 2023 und 2025 genehmigte Berlin 188 Milliarden Euro für große Verteidigungsprojekte – ein klares Signal dafür, dass Europas größte Wirtschaft ihre militärische Haltung für ein weitaus gefährlicheres Sicherheitsumfeld neu gestaltet.

