Deutscher Banktresorraub bringt in den Weihnachtsferien Millionen ein.
Diebe bohren durch die Betonwand der Sparkasse-Filiale und plündern Tausende von Schließfächern.
Diebe nutzten die Weihnachtsschließung, um in den Tresor einer Sparkasse-Bankfiliale in Gelsenkirchen, Westdeutschland, einzubrechen und flohen mit Wertgegenständen und Bargeld, die auf mehr als 10 Millionen Euro geschätzt werden, so die Polizei.
Laut Ermittlern bohrten die Verdächtigen eine dicke Betonwand, um Zugang zum Tresor zu bekommen, und öffneten dann mehrere tausend Schließfächer von Kunden. Der Einbruch blieb tagelang unbemerkt, da Banken und die meisten Geschäfte ab dem Abend des 24. Dezember geschlossen waren.
Das Verbrechen wurde erst in den frühen Montagsstunden entdeckt, nachdem ein Feueralarm ausgelöst wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter bereits geflohen, hatten ein großes Loch in der Tresorwand und weitreichende Schäden im Inneren der Anlage hinterlassen.
Wütende Kunden versammelten sich am Dienstag vor der Filiale und forderten Informationen. Mehrere berichteten lokalen Medien, sie hätten lebenslange Ersparnisse, Bargeld und Familienschmuck in den Schließfächern aufbewahrt, wobei kaum klar wurde, was gestohlen worden war.
Die Polizei berichtete, Zeugen hätten am Samstagabend mehrere Männer mit großen Taschen in einer nahegelegenen Parkgarage gesehen. Ein schwarzer Audi RS6, der später in Hannover als gestohlen identifiziert wurde, wurde ebenfalls mit maskierten Insassen aus dem Bereich gesehen. Eine Untersuchung läuft, und bisher wurden keine Festnahmen bekanntgegeben.
