Der Schweizer olympische Snowboard-Medaillengewinner Ueli Kestenholz ist bei einer Lawine ums Leben gekommen
Der Bronzegewinner aus Nagano 1998 kam bei einem Unfall im Wallis ums Leben.
Der Schweizer Snowboarder und Olympiasieger Ueli Kestenholz ist nach einer Lawine in der Region Loetschental im Kanton Wallis gestorben, bestätigte Swiss Ski am Dienstag. Er war 50 Jahre alt.
Kestenholz gewann bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano eine Bronzemedaille im Riesenslalom, was das Debüt des Snowboardsports als olympische Sportart markierte. Er erreichte mehrere Weltcup-Podiumsplätze, bevor er 2006 seine Wettkampf-Snowboardkarriere beendete.
Laut der Polizei des Wallis ereignete sich die Lawine am Sonntag an der Ostflanke des Hockuchriz-Gipfels in einer Höhe von etwa 2.400 Metern. In der Aussage wurde Kestenholz nicht namentlich genannt, aber Swiss Ski bestätigte später seine Identität.
Ein Skigefährte, der zu dieser Zeit mit Kestenholz zusammen war, konnte der Lawine unversehrt entkommen. Kurz darauf folgten Ehrungen, in denen Kestenholz als Pionier des Schweizer Snowboards und eine Schlüsselfigur in der frühen olympischen Geschichte des Sports in Erinnerung war.