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Der Schöpfer von Gone Home tritt nach Vorwürfen zurück

Steve Gaynor gibt die Führung von Open Roads ab.

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Wenn Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, schlechter Arbeitsbedingungen und anderer schrecklicher Dinge erhoben werden, hat das manchmal den Effekt, dass nicht unmittelbar Betroffene den Mut finden, sich ebenfalls zu einer Sache zu äußern, die ihnen möglicherweise zugestoßen ist. Der aktuelle Diskurs legt nahe, dass Fehlversagen bei Ubisoft oder Activision Blizzard wirklich höchstens nur die Spitze des Eisbergs sind.

Fullbright, das Entwicklerstudio von Gone Home und Tacoma, hat auf einem Kurznachrichtendienst bestätigt, dass der Studio-Mitbegründer Steve Gaynor als kreativer Leiter und Chefentwickler des Adventures Open Roads zurückgetreten ist. Den Grund dafür schlüsselt Polygon in einem erschütternden Bericht auf: Mehr als zehn Personen haben Anschuldigungen gegen den Mann erhoben, der ein toxisches Arbeitsklima, geprägt von persönlichen, verbalen Attacken, nicht nur geduldet, sondern maßgeblich mitgestaltet haben soll.

Gaynor gibt zu, dass sein Führungsstil Menschen verletzt habe. Er hoffe nun, dass sein Rücktritt ihm dabei helfen werde, ein besserer Mensch und eine besserer Führungsperson zu werden. Wir hoffen natürlich, dass sich die Opfer von seinen Angriffen erholen können - nicht nur, um Open Roads zu einem zufriedenstellenden Produktionsende zu führen, sondern um selbst Frieden zu finden.

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