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Weltnachrichten

Der Iran-Konflikt breitet sich auf den Libanon aus, zieht die Hisbollah ins Spiel... 15 Länder wurden von Vergeltungsangriffen betroffen

Die Hisbollah schließt sich aus dem Libanon an den Kämpfen ein, während mindestens 15 Nationen Angriffe auf Territorium oder militärische Ressourcen melden.

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Der Konflikt zwischen Israel und Iran hat sich in den letzten 24 Stunden ausgeweitet, hat sich auf den Libanon ausgebreitet und mehr als ein Dutzend Länder in eine direkte oder indirekte Konfrontation gezogen. Nach Raketen- und Drohnenangriffen der vom Iran unterstützten Gruppe Hisbollah startete Israel Luftangriffe auf Ziele in den südlichen Vororten Beiruts, was eine deutliche Eskalation auf libanesischem Boden markierte. Libanesische Staatsmedien berichteten von Dutzenden Opfern, während das israelische Militär angab, hochrangige Hisbollah-Persönlichkeiten und Infrastrukturen in Verbindung mit der Gruppe ins Visier genommen zu haben.

Die jüngsten Entwicklungen erfolgen, während Iran seine Offensive gegen Israel intensiviert und neue Raketenwellen auf Tel Aviv, Haifa und Jerusalem abfeuert. Luftalarmsirenen ertönten am frühen Montagmorgen in Israel, als Explosionen in Teheran und anderen iranischen Städten nach israelischen Gegenschlägen gemeldet wurden. Die zunehmenden Rache-um-Tat-Angriffe signalisieren einen Wandel von einem abgegrenzten Austausch hin zu einer breiteren regionalen Konfrontation.

Bisher wurden mindestens 15 Länder von iranischen Angriffen betroffen, entweder direkt oder durch Angriffe auf ihre militärischen Ressourcen. Dazu gehören die Vereinigten Staaten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Jordanien, Irak, Bahrain, Oman, Syrien, Zypern, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich. Berichte deuten darauf hin, dass Militärbasen und strategische Einrichtungen im Golf und im östlichen Mittelmeer ins Visier genommen wurden, darunter Einrichtungen mit US-, britischen und anderen alliierten Streitkräften.

In Washington signalisierte Donald Trump, dass die US-israelische Kampagne gegen den Iran wochenlang andauern könnte, selbst als die ersten amerikanischen Opfer bestätigt wurden. Teheran hat unterdessen Verhandlungen unter den aktuellen Bedingungen ausgeschlossen. Da die Hisbollah nun aktiv aus dem Libanon engagiert ist und mehrere regionale Akteure in die Kämpfe hineingezogen sind, wachsen die Befürchtungen, dass der Konflikt sich zu einem langwierigen, mehrfrontigen Krieg mit erheblichen Folgen für die globalen Energiemärkte und die internationale Sicherheit entwickeln könnte...



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