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Dead Island: Riptide

Dead Island: Riptide

Dead Island: Riptide setzt genau dort an, wo uns Dead Island zurückgelassen hat. Der tropische Sturm, vom dem wir schon so viel gehört haben, hat das Inselparadies mit voller Wucht getroffen und war damit namensgebend für das Spiel. Das Wasser ging, doch die Zombies sind geblieben, ebenso wie unsere neuen und alten Helden, die um ihr Überleben kämpfen.

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Glücklicherweise haben wir im Kampf gegen die Horden von Untoten dieses Mal etwas nützlichere Hilfe. Denn auf der Insel ist eine gut trainierte und vor allem gut ausgerüstete Truppe vom Militär gelandet und sie ist auf unserer Seite. Damit stehen uns jede Menge neuer Waffen, Ressourcen und Baupläne für besondere Tötungswerkzeuge zur Verfügung. Allein nützen die uns aber nichts, denn wir brauchen einen Charakter, der sie benutzt. Und das kann in Dead Island: Riptide auch unser Charakter aus Dead Island sein, den wir per importierten Speicherstand ins neue Spiel holen.

Mit Dead Island: Riptide haben die Entwickler im Vergleich zum Vorgänger versucht, die Atmosphäre in eine andere Richtung zu lenken. In Dead Island verbrachten wir den größten Teil der Spielzeit mit rennen, oder waren zumindest immer in Bewegung und haben versucht, das nächste Ziel zu erreichen. Das neue Spiel hingegen gibt uns mehr Möglichkeiten zur Verbesserung unserer Waffen, lässt uns zum Schutz Barrikaden errichten oder Fallen platzieren, sodass wir mit aller Macht versuchen können, um die Zombies endlich von der Urlaubsinsel zu vertreiben.

Dead Island: Riptide
Im ersten Spiel sind waren wir fast nur auf der Flucht, aber jetzt gibt es mehr Möglichkeiten zur Verbesserung unserer Waffen und wir können Barrikaden errichten.

Wie das genau funktioniert, sehen wir in der Demo-Version auf der Gamescom. Tief im Dschungel finden wir uns etwa sechs bis zehn Stunden nach Spielstart ins Geschehen geworfen. Etwa in der Mitte des Dickichts, entdecken wir die Ruinen einer Kirche. Ein unterirdischer Tunnel könnte uns hier zum rettenden Fluchtweg werden, doch leider ist der überflutet.

Wasser ist ein der zentrales Thema in Dead Island: Riptide. Weil Teile der Landmassen überflutet wurden, nutzen wir zur Fortbewegung auch Boote und setzen Waffen ein, die sich für den Kampf auf dem Wasser eignen. Außerdem werden wir auch immer öfter schwimmen. Das jetzige Problem allerdings könnte mit einer Pumpe schnell behoben werden, die ist aber so laut, dass ihr Einsatz sofort viele gierige Zombies anlocken würde. Bevor der Tunnel also trockengelegt werden kann, muss aus der Ruine eine kleine Festung werden, die gegen mögliche Angriffe schützt.

Allerdings beanspruchen die Vorbereitung ein bisschen Zeit. Aus einem abgestürzten Helikopter stehlen wir zunächst ein Miniguns, die wir an verschiedenen Stellen der Ruine platzieren. Der Wassergraben rund um die Ruinen bietet das perfekte Versteck für einige Fallen, wie Landminen, Bomben und Gaskanister. Einige von diesen detonieren automatisch, wenn sie mit dem Feind in Kontakt geraten, andere entfalten ihre zerstörerische Kraft erst, wenn wir einen gezielten Schuss auf sie abgeben.

Vor dem Eingang in die Ruinen errichten wir außerdem Barrikaden und Zäune. Natürlich hält das die nach Blut dürstenden ehemaligen Urlauber nur eine gewisse Zeit auf, aber glücklicherweise können wir die provisorische Absperrung auch während der Kämpfe ausbessern. Und als sich dann Welle um Welle von Gegnern nähern, fühle ich mich stark an die Zombie-Karten von Treyarchs Call of Duty-Spielen erinnert.

Schnell merken wir bei der Szene der Demo-Version, dass uns das Spiel versucht einzubläuen, dass es vollkommen in Ordnung ist, das komplette Arsenal auf den Kopf zu hauen und die großen Knarren auszupacken, denn wir brauchen sie jetzt - später gibt es wieder Nachschub. Jedes Material, das wir in den Ruinen und sonst wo auf der Insel finden, können wir für die Verbesserung unserer Waffen oder Gegenstände verwenden.

Dead Island: Riptide
Weil Teile der Landmassen überflutet wurden, nutzen wir zur Fortbewegung auch Boote und setzen Waffen ein, die sich für den Kampf auf dem Wasser eignen.

Produzent Sebastian Reichert erklärt, das wir so dazu motiviert werden sollen, unser Arsenal nicht aufzuheben und zu bunkern. Wir haben doch sicher alle schon mal die Erfahrung gemacht, beim Beginn des Abspanns festzustellen, dass wir viele Granaten und Heiltränke noch im Rucksack hatten, welche wir uns eigentlich für einen ganz wichtigen Moment aufheben wollte.

So viel Nachschub wird aber vielleicht nötig sein, wenn wir mit bis zu drei anderen Spielern ins Inselabenteuer starten. Interessanterweise passt sich dann die Stärke der Zombies an jeden Spieler individuell an. Sind wir also mit einem Spieler unterwegs, dessen Charakter bereits auf Level 30 ist, während unser eigener noch auf Stufe 10 befindet, sind die Untoten gleichzeitig auf Level 10 und Level 30, je nachdem aus welcher Spielersicht sie betrachtet werden. Wie gut das Konzept funktionieren wird, wissen wir noch nicht, können es kaum abwarte, es herauszufinden.

Dead Island: Riptide
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KRITIK. Von Rasmus Lund-Hansen

Die Spielwelt mag vielleicht neu sein, ansonsten hat sich Dead Island mit Riptide aber kaum verändert, sondern bleibt beim bewährten Konzept.



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