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Weltnachrichten

Das Videosicherheitspasswort des Louvre lautete Berichten zufolge... "LOUVRE"

Es stellt sich heraus, dass der Schutz unbezahlbarer Juwelen mehr als ein einfaches Passwort erfordert.

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Man sollte meinen, dass das berühmteste Museum der Welt, die Heimat der Mona Lisa, der Venus von Milo und genug unbezahlbarer Kunst, um eine kleine Nation zu finanzieren, über ein ebenso ausgeklügeltes Sicherheitssystem verfügt. Nun, nicht ganz.

Ein neuer Bericht der französischen Zeitung Libération behauptet, dass das Passwort für das Videoüberwachungssystem des Louvre wörtlich "Louvre" lautete. Das stimmt, vielleicht eine Stufe über "Alohomora", aber trotzdem...

Möglicherweise ist mehr als ein einfaches Passwort erforderlich

Laut Libération wurden bei jahrelangen Audits eklatante Sicherheitslücken festgestellt, von schwachen Passwörtern bis hin zu 20 Jahre alter Software, die immer noch auf Museumssystemen läuft. Ein Bericht der französischen nationalen Cybersicherheitsbehörde aus dem Jahr 2014 bestätigte das peinliche Detail: Ja, das Passwort lautete wirklich "Louvre".

Die Enthüllung kommt nur wenige Wochen, nachdem eine Gruppe von Dieben einen der dreistesten Raubüberfälle seit Jahrzehnten durchgeführt und am helllichten Tag Kronjuwelen im Wert von Dutzenden von Millionen Dollar gestohlen hat. Berichten zufolge drangen sie mit Elektrowerkzeugen und einem Leiterwagen durch ein Fenster im zweiten Stock ein, erledigten die Arbeit in nur acht Minuten und verschwanden in Paris.

Die Behörden haben inzwischen vier Personen festgenommen, aber die gestohlenen Juwelen sind nach wie vor verschwunden. Während die Ermittler nicht bestätigt haben, dass das Überwachungssystem eine Rolle bei dem Raubüberfall gespielt hat, hat die Enthüllung des Passworts die Verlegenheit für die Institution, die einst als eine der sichersten der Welt galt, nur noch vergrößert.

Das Videosicherheitspasswort des Louvre lautete Berichten zufolge... "LOUVRE"
Raubüberfall auf den Louvre // Shutterstock


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