Das Vereinigte Königreich und Deutschland unterzeichnen ein Artillerieabkommen über 70 Millionen Dollar nach "Ukraine-Kriegslektionen"
Die britische Armee wird das mobile RCH 155-System mit Deutschland testen.
Das Vereinigte Königreich hat mit Deutschland einen Vertrag von 52 Millionen Pfund (70 Millionen Dollar) unterzeichnet, um ein neues mobiles Artilleriesystem zu erwerben, das in Bewegung feuern und Ziele bis zu 70 km entfernt angreifen kann.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält die britische Armee eine frühe Version des deutschen RCH 155, während zwei zusätzliche Plattformen für gemeinsame Tests nach Deutschland geliefert werden. Das Abkommen fällt unter das 2024 unterzeichnete Verteidigungsabkommen Trinity House zur Vertiefung der britisch-deutschen militärischen Kooperation.
Die RCH 155 ist darauf ausgelegt, ältere britische Artillerie zu ersetzen und die Mobilität zu verbessern, sodass Einheiten schnell feuern und sich vor feindlichem Gegenfeuer neu positionieren können. Britische Beamte sagten, das System spiegele die Lehren aus dem Schlachtfeld aus der Ukraine wider, wo Geschwindigkeit und Mobilität entscheidend waren. Die beiden Länder werden Testdaten und Einrichtungen teilen, um die Entwicklung zu beschleunigen und Kosten zu senken.
Britischer Minister für Verteidigungsbereitschaft und Industrie:
"Die britische Armee wird bald neue Artillerie haben, die in Bewegung feuern kann. Dies baut auf den Lehren aus der Ukraine auf und ermöglicht es unserer Armee, Ziele 70 km entfernt zu treffen und sich schnell vom Gegenfeuer fernzuhalten, damit sie erneut feuern können. Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, wie wichtig es ist, schnell feuern und sich bewegen zu können, und genau diese Lehren informieren unsere Beschaffungsentscheidungen und helfen uns, die Strategische Verteidigungsüberprüfung umzusetzen."

